SKF
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Speedi-Sleeve 99401 von SKF aus nichtrostendem Stahl dient der schnellen Instandsetzung eingelaufener Dichtsitze auf Wellen mit 101,6 mm Durchmesser.
Die Speedi-Sleeve 99401 von SKF bietet eine wirtschaftliche Lösung zur Reparatur beschädigter Gegenlaufflächen von Radial-Wellendichtringen, ohne dass Sie die Welle demontieren oder nachbearbeiten müssen. Mit einer Bohrung von 101,6 mm, einem Außendurchmesser von 111,125 mm und einer Breite von 12,7 mm schafft die Hülse eine neue Lauffläche. Die Ausführung aus nichtrostendem Stahl schützt vor Umwelteinflüssen und trägt zur Reduzierung von Stillstandzeiten in industriellen Anlagen bei.
Dieses Bauteil kommt zum Einsatz, wenn Dichtlippen Riefen auf Wellen mit 101,6 mm Durchmesser hinterlassen haben und Undichtigkeiten drohen. Statt die Welle abzudrehen oder auszutauschen, schieben Sie die Hülse direkt über die gereinigte Schadstelle. Typische Anwendungen finden sich im allgemeinen Maschinenbau, an Pumpen, Getrieben sowie Antriebseinheiten, bei denen Schmierstoffe im System gehalten werden sollen. Das Verfahren ermöglicht Werkstattleitern und Instandhaltern eine schnelle Wiederinbetriebnahme der Maschinen.
Die Fertigung aus nichtrostendem Stahl verleiht der Hülse eine hohe Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit und korrosiven Umgebungsbedingungen. Dies ist besonders vorteilhaft bei Aggregaten, die im Außenbereich oder in chemisch anspruchsvollen Produktionsbereichen laufen. Mit der Breite von 12,7 mm deckt die Hülse den relevanten Bereich ab, sodass die Dichtlippe des Radial-Wellendichtrings vollständig auf der Lauffläche aufliegt. Eine sorgfältige Maßkontrolle der Welle vorab unterstützt den festen Sitz der Hülse.
Diese Reparaturhülse erneuert verschlissene Dichtungs-Laufflächen auf Wellen, ohne spanende Nacharbeit wie Schleifen oder Flammspritzen. Sie wird direkt auf den vorbereiteten Wellensitz aufgezogen und bildet eine maßhaltige Gegenlauffläche für den Radial-Wellendichtring. Dadurch sparen Sie Reparaturzeit und können die Maschine rasch wieder in Betrieb nehmen.
Die Hülse ist für Wellen mit einem Durchmesser beziehungsweise einer Bohrung von 101,6 mm ausgelegt. Der Außendurchmesser beträgt 111,125 mm und die Baubreite misst 12,7 mm. Diese Maße ermöglichen, dass die Hülse die typische Einlaufspur des Dichtrings vollständig überdeckt.
Nichtrostender Stahl bietet Schutz vor Korrosion und widersteht feuchten sowie chemisch belasteten Umgebungsbedingungen. Dies verhindert, dass sich Rost auf der Gegenlauffläche bildet, welcher die Dichtlippe des Wellendichtrings vorzeitig beschädigen und zu Leckagen führen könnte.
In den allermeisten Fällen bleibt die nominelle Dichtungsgröße erhalten. Da die Hülse eine sehr dünne Wandstärke besitzt, gleicht die Flexibilität der Dichtlippe des Radial-Wellendichtrings den minimalen Maßunterschied aus. Eine Anpassung von Dichtringgehäusen oder Sondermaßen ist daher meist nicht nötig.
Vor dem Aufpressen muss die Welle gründlich gereinigt, entfettet und entgratet werden. Liegen tiefere Riefen vor, sollten diese vor der Montage mit geeignetem Füllmaterial geglättet werden, damit die dünnwandige Hülse plan aufliegt und fest auf dem Wellensitz verbleibt.
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