SNR
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,78 € | 128,82 € |
| 20 | 13,56 € | 122,04 € |
Das Spannlager UC218 G2 von SNR Wälzlager bietet mit 90 mm Bohrung und balligem Außenring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuseeinheiten.
Das Spannlager UC218 G2 ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Typischerweise montieren Sie dieses Lager in passende Steh- oder Flanschlagergehäuse, um rotierende Wellen im Gehäuse zu führen. Dank der Fertigung in Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht die Baueinheit gängigen Präzisionsanforderungen im Maschinenbau. Der beidseitig verbreiterte Innenring sorgt dabei für eine verkippungsarme Führung auf der Welle.
Dieses Wälzlager nimmt primär hohe Radiallasten bei moderaten Axialkräften auf. Durch den balligen Außenring gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäusekonstruktion bei der Erstmontage aus. Die beidseitig schleifende Dichtung hält groben Schmutz sowie Feuchtigkeit vom Kugelkäfig fern, während das Schmiermittel im Lagerinnenraum verbleibt. Sie setzen diese Einheit in Industrieanwendungen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen ein.
Die Fixierung auf der Welle erfolgt unkompliziert über integrierte Gewindestifte im verbreiterten Innenring. Dieses Spannprinzip ermöglicht eine schnelle Arretierung auf gezogenen Wellen ohne aufwendige Passungsbearbeitung. Durch den Stahlblechkäfig bleibt der Wälzkörpersatz auch bei Vibrationen mechanisch stabil geführt. Das Lager verfügt über Schmierbohrungen im Außenring, wodurch Sie den Schmierstoffvorrat im laufenden Betrieb bei Bedarf gezielt über den Schmiernippel des Gehäuses auffrischen.
Die Abmessungen betragen 90 mm Innendurchmesser, 160 mm Außendurchmesser sowie 96 mm Gesamtbreite. Die Maße beziehen sich auf die Standardausführung der Baureihe UC218 mit beidseitig verlängertem Innenring, der für einen stabilen Sitz auf der Anschlusswelle sorgt.
Die sphärisch geformte Mantelfläche des Außenrings ermöglicht das Einschwenken in ein passend geformtes Gehäuse. Dadurch gleicht die Lagereinheit fertigungs- oder montagebedingte Winkelfehler sowie Durchbiegungen der Welle selbsttätig aus. Im laufenden Betrieb bleibt die Ausrichtung zwischen Gehäuse und Innenring dadurch frei von schädlichen Zwangskräften.
Sie schieben den verbreiterten Innenring direkt auf die zylindrische Welle und arretieren ihn über Gewindestifte. Diese Stifte drücken punktuell auf die Wellenoberfläche und sichern das Lager gegen axiales Wandern sowie gegen Verdrehen. Diese Befestigungsart eignet sich besonders für gezogene Standardwellen.
Die beidseitig angebrachten Dichtlippen liegen mit definierter Vorspannung am Innenring an. Sie halten Staub, Späne und Spritzwasser mechanisch ab und verringern den Austritt von Schmierfett aus dem Lagerinneren. Diese Dichtungsform empfiehlt sich für Umgebungen mit mittlerer bis starker Schmutzbelastung.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 Grad und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig und die Dichtungswerkstoffe sind für diese thermischen Einsatzbedingungen ausgelegt.
Die Ausführung besitzt integrierte Schmierbohrungen im Außenring. Ist das Lager in einem Gehäuse mit entsprechendem Schmierkanal und Schmiernippel verbaut, lässt sich frisches Schmierfett direkt in den Wälzkörperbereich einbringen. Das erhöht die Standzeit bei staubigen oder thermisch beanspruchten Anwendungen.
NTN Wälzlager (Deutschland) GmbH
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