INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,83 € | 34,86 € |
| 35 | 3,67 € | 33,02 € |
Das Spannlager RAE35 -NPP-FA106 von INA-Schaeffler mit 35 mm Bohrung bietet durch den Exzenterspannring eine montagefreundliche Lösung für zylindrische Gehäusebohrungen.
Dieses einbaufertige Wälzlager basiert auf bewährtem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und eignet sich vorrangig zur Aufnahme radialer Belastungen. Das Spannlager RAE35 -NPP-FA106 besitzt einen zylindrischen Außenring mit 72 mm Durchmesser sowie einen einseitig verbreiterten Innenring mit einer Gesamtbreite von 39 mm. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Zudem zeichnet sich diese Variante durch eine werkseitige Geräuschprüfung aus, was zu einem ruhigen Laufverhalten beiträgt.
Diese Lagereinheit gelangt zum Einsatz, wenn eine Aufnahme in einer zylindrisch bearbeiteten Gehäusebohrung erforderlich ist. Im Gegensatz zu Lagern mit sphärischer Mantelfläche verlangt die zylindrische Außenkontur eine exakte axiale Ausrichtung im Gehäusesitz. Die Ausführung eignet sich für Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau bei moderaten Radiallasten. Der Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad deckt gängige industrielle Einsatzbedingungen ab.
Die Arretierung auf der Welle erfolgt über einen Exzenterspannring, was eine zeitsparende Montage ohne Wellenabsätze ermöglicht. Durch die Drehbewegung verkeilt sich der Ring auf dem Innenringansatz kraftschlüssig mit der Welle. Beidseitig ausgeführte Lippendichtungen schützen das Lagerinnere vor Schmutz sowie Partikeln und halten das Schmiermittel im Wälzkörperraum. Der einseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle ab und reduziert das Kippspiel im Betrieb.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen zylindrischen Außendurchmesser von 72 mm und eine Gesamtbreite über den Innenring von 39 mm auf. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen exakten Sitz auf passenden Wellen und in entsprechenden Gehäusebohrungen.
Die Befestigung erfolgt über einen Exzenterspannring. Dieser Ring greift in den exzentrischen Ansatz des verbreiterten Innenrings ein. Durch Verdrehen in Wellendrehrichtung klemmt sich das System kraftschlüssig auf der Welle fest und arretiert die Einheit in axialer wie radialer Position.
Ein zylindrischer Außenring besitzt eine gerade Mantelfläche ohne sphärische Wölbung. Dadurch lässt sich das Lager direkt in glatte zylindrische Gehäusebohrungen einschieben. Im Gegensatz zu sphärischen Lagereinsätzen gleicht diese Bauform Fluchtungsfehler nicht selbsttätig aus, erfordert dafür jedoch schmalere Gehäusekonstruktionen.
Die beidseitige Lippendichtung schützt das Innere des Lagers vor Schmutz, Staub und Feuchtigkeitseinflüssen. Gleichzeitig hält sie das Schmiermittel im Bereich der Wälzkörper zurück, was den vorzeitigen Verschleiß mindert und den störungsfreien Lauf der gesamten Lagerstelle unterstützt.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie das Dichtungsmaterial ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften, sodass Sie das Lager in den meisten Industrieumgebungen bedenkenlos betreiben können.
Geräuschgeprüfte Wälzlager durchlaufen vor dem Verlassen der Fertigung eine akustische Prüfung auf Testständen. Dieses Verfahren dient dazu, Vibrationen und Körperschall innerhalb festgelegter Grenzwerte zu halten. Dies kommt Konstruktionen zugute, bei denen ein geräuscharmer und schwingungsarmer Lauf gefordert ist.