SKF
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Das Spannlager YEL210 -2F von SKF mit 50 mm Bohrung und Exzenterspannring bietet beidseitigen Schutz durch Schleifdichtungen samt Schleuderscheiben.
Das Spannlager YEL210 -2F ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Konstruktion kombiniert einen balligen Außenring mit einem beidseitig verbreiterten Innenring und einer Gesamtbreite von 62,7 mm. Die Einheit wird auf Wellen mit 50 mm Durchmesser montiert, während der Außendurchmesser 90 mm misst. Eine beidseitig schleifende Dichtung mit zusätzlicher Schleuderscheibe schützt den Innenraum vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Die Lagereinheit kommt vorwiegend in passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen zum Einsatz. Durch den balligen Außenring gleicht das Bauteil statische Fluchtungsfehler der Welle im Gehäuse aus. Die Kombination aus schleifender Dichtung und vorgelagerter Schleuderscheibe schützt das Lagerinnere vor Staub sowie Spritzwasser. Dies eignet sich insbesondere für industrielle Antriebe und Wellenlagerungen mit erhöhter Schmutzbelastung bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Der Exzenterspannring ermöglicht eine einfache Arretierung auf gezogenen Wellen. Durch Drehen des Rings in Drehrichtung klemmt sich der Innenring auf dem Wellenumfang fest, während ein Gewindestift die Position sichert. Der beidseitig verbreiterte Innenring unterstützt zudem einen stabilen Lauf, da er das Verkippen auf der Welle verringert. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) für praxisnahe Montagebedingungen.
Die Baueinheit weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Innenringbreite von 62,7 mm auf. Diese metrischen Abmessungen entsprechen der Standardreihe für Y-Lager dieser Baugröße und bestimmen die passende Gehäusebohrung sowie den erforderlichen Wellendurchmesser.
Der Innenring besitzt einen exzentrischen Ansatz, auf den der separate Spannring aufgesetzt wird. Durch Verdrehen des Rings relativ zum Innenring entsteht eine radiale Klemmwirkung auf der Welle. Anschließend zieht man die integrierte Gewindestift-Schraube an, um die Verbindung gegen selbsttätiges Lösen bei Drehrichtungswechseln abzusichern.
Die kugelförmig geschliffene Mantelfläche des Außenrings sitzt in einer hohlkugelig ausgeformten Gehäusebohrung. Diese Bauform gleicht Fluchtungsfehler sowie statische Schiefstellungen der Welle aus, die durch Fertigungstoleranzen der Unterkonstruktion oder Montageungenauigkeiten entstehen, ohne die Laufeigenschaften der Wälzkörper zu beeinträchtigen.
Das Nachsetzzeichen -2F kennzeichnet beidseitig angeordnete, schleifende Gummidichtlippen, die durch vorgesetzte metallische Schleuderscheiben ergänzt werden. Die Schleuderscheiben weisen grobe Partikel mechanisch ab, während die berührenden Dichtlippen das Eindringen feiner Stäube sowie das Austreten von Schmierfett aus dem Lagerinnenraum verhindern.
Das Wälzlager ist für den Einsatz in Umgebungstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius ausgelegt. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und das Dichtungsmaterial behalten in dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit sowie Dichtwirkung, womit typische Industrieanforderungen im Innen- und Außenbereich abgedeckt sind.
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