SKF
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Spannlager YEL207-106 -2F von SKF mit 34,925 mm Bohrung, Exzenterspannring und beidseitig schleifender Dichtung für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das Spannlager YEL207-106 -2F von SKF ist eine montagefertige Baueinheit für überwiegend radiale Belastungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), entspricht die Fertigungsgenauigkeit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Mit einer Bohrung von 34,925 mm eignet sich dieses Lager für entsprechende zöllige Wellendurchmesser. Der ballige Außenring mit 72 mm Außendurchmesser ermöglicht in passenden Gehäusen den Ausgleich fertigungsbedingter Fluchtungsfehler.
Konstrukteure setzen dieses Wälzlager vor allem dort ein, wo Gehäusebohrung und Welle statische Fluchtungsfehler aufweisen können. Durch die sphärische Form des Außenrings gleicht das Bauteil Schiefstellungen im Gehäuse aus, bevor Verspannungen die Laufbahn belasten. Typische Einsatzbereiche finden sich in industriellen Antrieben und Wellenführungen mit einseitiger Drehrichtung der Welle. Das Lager ist für die Aufnahme radialer Kräfte ausgelegt und führt Wellen mit 34,925 mm Durchmesser stabil durch die Gesamtbreite von 51,1 mm.
Die Befestigung auf der Welle erfolgt über einen Exzenterspannring, der durch Verdrehen in Drehrichtung der Welle verklemmt wird. Der beidseitig verbreiterte Innenring verringert die Neigung zum Verkippen auf der Welle und unterstützt einen ruhigen Lauf. Zudem schützt das Dichtungssystem mit beidseitig schleifenden Dichtlippen und vorgelagerten Schleuderscheiben den Schmierstoff vor Schmutz und Spritzwasser. Dies begünstigt lange Nachschmierintervalle im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Die Bohrung beträgt 34,925 mm. Der Außendurchmesser des sphärischen Außenrings misst 72 mm. Über den beidseitig verbreiterten Innenring ergibt sich eine Gesamtbreite von 51,1 mm.
Zur Montage schieben Sie den Ring über den exzentrischen Ansatz des Innenrings und verdrehen ihn in Drehrichtung der Welle. Durch die Exzentrizität spannt sich das System radial gegen die Wellenoberfläche fest und wird anschließend mit einer Klemmschraube gegen Lösen gesichert.
Die ballige Außenkontur sitzt in einer entsprechend hohlkugelig geformten Gehäuseaufnahme. Dadurch kann sich das Lager im Gehäuse schwenken, um statische Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen ohne schädliche Kantenpressung auf die Wälzkörper auszugleichen.
Diese Variante kombiniert eine schleifende Dichtung mit einer zusätzlichen Schleuderscheibe auf beiden Lagerseiten. Die Schleuderscheibe hält grobe Partikel und Schmutz mechanisch fern, während die schleifende Dichtung den Austritt von Schmierstoff hemmt.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die verbauten Dichtungswerkstoffe behalten innerhalb dieser Temperaturspanne ihre formstabile Funktion und Dichtwirkung.
Diese Kennzeichnung steht für die reguläre Standard-Genauigkeitsklasse von Wälzlagern nach ISO- und ABEC-Norm. Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Lauftoleranzen, die für die meisten industriellen Anwendungen im Maschinenbau völlig ausreichen.
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