SKF
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Das Spannlager 1726211 -2RS1 von SKF bietet mit 55x100x21 mm, balligem Außenring und beidseitiger Schleifdichtung Schutz für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager 1726211 -2RS1 von SKF dient als montagefertiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit überwiegend radialen Kräften. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, weist die Baueinheit die Maße 55 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser sowie 21 mm Breite auf. Im Unterschied zu gängigen Spannlagern besitzt diese Ausführung keinen verbreiterten Innenring und baut axial kompakt. Die Bauform unterstützt den ruhigen Lauf der Welle und erleichtert die Integration in passende Gehäuse.
Dieses Wälzlager kommt vorwiegend in passenden Lagergehäusen zum Einsatz, die für ballige Außenringe ausgelegt sind. Durch die sphärische Mantelfläche gleicht das Bauteil statische Fluchtungsfehler aus, die durch Fertigungs- oder Montagetoleranzen der Anschlusskonstruktion entstehen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in dem Wellen mit 55 mm Durchmesser geführt werden. Das Bauteil nimmt überwiegend radiale Belastungen auf und bleibt dank des Standard-Wälzlagerstahls formstabil.
Der ballige Außenring erlaubt eine winkelbewegliche Ausrichtung im Gehäuse, sodass Fluchtungsfehler der Welle nicht zu schädlichen Kantenspannungen führen. Dem Schutz des Lagers dient die beidseitig schleifende 2RS1-Dichtung. Die Dichtlippen liegen direkt am Innenring an und halten Feuchtigkeit sowie Schmutzpartikel ab. Beachten Sie bei der Konstruktion, dass der Innenring keine zusätzliche Befestigungsmöglichkeit wie Exzenterspannringe aufweist und die Fixierung über den Lagersitz erfolgt. Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 21 mm ermöglicht das Lager einen passgenauen Sitz auf einer 55-mm-Welle in Verbindung mit einem passend dimensionierten Gehäuse.
Ein balliger Außenring weist eine sphärisch gewölbte Mantelfläche auf. In Verbindung mit einem passend ausgeformten Gehäusesitz gleicht das Lager statische Schiefstellungen der Welle aus. Fluchtungsfehler, die durch Fertigungstoleranzen der Rahmenkonstruktion oder Montageungenauigkeiten entstehen, lassen sich dadurch ohne Verspannungen im Wälzkörperbereich kompensieren.
Die Kennzeichnung 2RS1 steht für beidseitig angebrachte schleifende Dichtungen. Die Dichtlippen liegen mit leichtem Anpressdruck am Innenring an. Das bietet Schutz vor eindringenden Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit, während der Schmierstoff im Inneren gehalten wird.
Mit der Einstufung in die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht das Lager der regulären Normaltoleranz. Sie definiert die zulässigen Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Laufgenauigkeit der Ringe, sodass ein passgenauer Einbau ermöglicht wird.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die schleifenden 2RS1-Dichtungen sind auf diese Temperaturspanne abgestimmt. Bei Anwendungen nahe den Grenzwerten sollte darauf geachtet werden, dass die umgebenden Bauteile für vergleichbare thermische Bedingungen ausgelegt sind.
Ohne verbreiterten Innenring und ohne zusätzliche Klemmelemente wie Exzenterspannringe oder Madenschrauben erfolgt die Fixierung über eine Passung des Innenrings direkt auf dem 55-mm-Wellensitz. Dies spart axialen Bauraum gegenüber breiteren Gehäuselagereinsätzen.
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