RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,50 € | 28,46 € |
| 35 | 3,00 € | 26,96 € |
Das Spannlager 1135-35 von RHP Wälzlager bietet mit 35 mm Bohrung, balligem Außenring und beidseitig schleifender Dichtung eine montagefertige Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager 1135-35 ist ein einbaufertiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Abmessungen 35 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 42,88 mm Breite. Die Baueinheit verfügt über einen sphärischen Außenring sowie einen beidseitig verbreiterten Innenring. Schleifende Dichtungen an beiden Seiten dienen dazu, das Eindringen von Schmutzpartikeln zu vermindern und Schmierstoffverlust zu reduzieren. RHP Wälzlager fertigt dieses Lagerelement in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Spannlager 1135-35 kommt vorrangig in passenden Steh- und Flanschgehäusen zum Einsatz, bei denen überwiegend radiale Belastungen auftreten. Durch die ballige Mantelfläche des Außenrings gleicht das Lager statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler aus, die bei der Rahmenmontage oder durch Wellendurchbiegungen entstehen. Typische Einsatzfelder finden sich überall dort, wo gezogene Wellen ohne separate Wellenschultern über Gewindestifte geführt und gelagert werden.
Die Fixierung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im Innenring. Dadurch lässt sich das Lager direkt montieren, ohne dass separate Spannringe oder Adapterhülsen erforderlich sind. Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle auf breiter Fläche ab und reduziert ein seitliches Verkippen im Betrieb. In Verbindung mit dem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt die Einheit einen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Innenringbreite von 42,88 mm entspricht die Einheit standardisierten Abmessungen für Gehäuselager und ermöglicht den Austausch in passenden Baugruppen.
Über zwei im Innenring eingelassene Gewindestifte wird das Spannlager auf der Welle fixiert. Beim Festziehen drücken die Stifte direkt auf das Wellenmaterial und stellen eine feste Verbindung her, was sich besonders bei glatten Wellen bewährt.
Durch seine sphärische Kontur gleicht der Außenring im Zusammenspiel mit einer hohlkugeligen Gehäusebohrung statische Fluchtungsfehler aus. Dadurch richtet sich das Lager im Gehäuse selbsttätig aus und verhindert schädliche Kantenpressungen.
Beidseitig angebrachte schleifende Dichtungen dichten den Spalt zwischen Innen- und Außenring ab. Sie halten Schmutz sowie Feuchtigkeit vom Lagerinneren fern und tragen dazu bei, den Schmierstoffaustritt im laufenden Betrieb zu minimieren.
Die beidseitige Verbreiterung des Innenrings vergrößert die Führungsfläche auf der Welle. Dies verringert die Neigung zum Verkippen unter Betriebsbelastung und unterstützt einen ruhigen sowie stabilen Lauf der gelagerten Welle.
Der zulässige Betriebsbereich des Lagers liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen sind Material und Dichtungen für den dauerhaften industriellen Einsatz ausgelegt.