RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,34 € | 82,44 € |
| 30 | 8,67 € | 78,11 € |
Das Spannlager J1040-40 GCR von RHP Wälzlager bietet 40 mm Bohrung, einen balligen Außenring und sichere Fixierung über Gewindestifte.
Das Spannlager J1040-40 GCR von RHP Wälzlager ist eine montagefertige Lagereinheit für radiale Belastungen im Maschinen- und Anlagenbau. Aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, verbindet das Lager eine 40-mm-Bohrung mit einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 49,2 mm. Die beidseitig schleifende Dichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln. Konstrukteure und Instandhalter schätzen diese Bauform für Wellenlagerungen, die eine schnelle und unkomplizierte Montage verlangen.
Das Spannlager J1040-40 GCR kommt vor allem in stationären Gehäuseeinheiten zum Einsatz, bei denen Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen ausgeglichen werden müssen. Dank des balligen Außenrings kompensiert das Bauteil statische Winkelfehler im Zusammenspiel mit einer sphärischen Gehäusebohrung. Typische Einsatzfelder finden sich in Fördereinrichtungen oder allgemeinen mechanischen Antriebssträngen mit überwiegend radialer Belastung. Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle ab und reduziert Verkippungen im Betrieb.
Die Arretierung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte direkt im Innenring, wodurch sich die Lagereinheit zügig auf gezogenen Wellen fixieren lässt. Da das Lager nachschmierbar ausgeführt ist, lässt sich Schmierstoff über eine Gehäusebohrung nachführen. Das ist zweckmäßig bei Betrieb nahe der oberen Einsatzgrenze von +120 Grad. Mit der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) entspricht das Modell den gängigen Standards im industriellen Vorrichtungsbau.
Die Maße betragen 40 mm Bohrungsdurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 49,2 mm Gesamtbreite. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring erhält die Welle eine breite Führungsfläche. Der sphärisch ballige Außenring passt in entsprechend geformte Steh- oder Flanschlagergehäuse.
Zur Fixierung dienen Gewindestifte, die im verbreiterten Innenring eingelassen sind. Beim Festziehen drücken die Stifte direkt auf das Wellenmaterial und sichern das Lager gegen axiales Verschieben. Diese Verbindung eignet sich gut für glatte Wellen und erlaubt eine zügige Demontage.
Die sphärisch geschliffene Außenfläche dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler. Bei leichten Fluchtungsungenauigkeiten zwischen Gehäuse und Welle kann sich das Lager im Gehäusesitz ausrichten. So lassen sich Montageabweichungen neutralisieren, ohne dass schädliche Kantenpressungen auf den Laufbahnen entstehen.
Ja, dieses Modell ist nachschmierbar konstruiert. Über entsprechende Schmiernuten und Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierfett nachdrücken, sofern das aufnehmende Gehäuse mit einem Schmiernippel ausgestattet ist. Dies trägt zur Betriebsfähigkeit bei kontinuierlicher Belastung bei.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die beidseitig schleifende Dichtung sind für diese Temperaturspanne ausgelegt. Bei dauerhaft hohen Betriebstemperaturen empfiehlt sich eine regelmäßige Überprüfung der Schmierstoffversorgung.
Beidseitig angebrachte schleifende Dichtungen dichten den Spalt zwischen Innen- und Außenring mechanisch ab. Elastische Dichtlippen berühren den Innenring und halten Staub sowie Feuchtigkeit vom Lagerinneren fern. Gleichzeitig verhindert die Dichtwirkung, dass Schmierfett unkontrolliert austritt.