RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 6,66 € | 59,93 € |
Das Spannlager UC213 D1 von RHP Wälzlager mit 65 mm Bohrung bietet durch den balligen Außenring und beidseitig verbreiterten Innenring stabilen Halt auf der Welle.
Das Spannlager UC213 D1 von RHP Wälzlager ist ein einbaufertiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für rotierende Wellen mit 65 mm Durchmesser. Es kombiniert einen Außendurchmesser von 120 mm mit einer Gesamtbreite von 65,1 mm. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring reduziert das Lager ein Verkippen auf der Welle und unterstützt einen ruhigen Lauf. Diese Lagereinheit eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen radiale Belastungen aufgenommen werden sollen.
Dieses Spannlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Wellen gelagert und statische Fluchtungsfehler ausgeglichen werden sollen. In Kombination mit passenden Steh- oder Flanschgehäusen gleicht der ballige Außenring fertigungs- oder montagebedingte Winkelfehler der Konstruktion aus. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Wellenlagerungen mit vorwiegend radialer Beanspruchung. Der zulässige Temperaturbereich reicht dabei von -20 bis +120 Grad.
Die Fixierung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im Innenring, was eine zügige Montage auf gezogenen Wellen ermöglicht. Dank der vorhandenen Schmierbohrungen lässt sich das Lager bei Bedarf über das Gehäuse nachschmieren, um den Schmierstofffilm aufrechtzuerhalten. Bei der Auswahl ist zudem die Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) zu berücksichtigen, die den üblichen Anforderungen im industriellen Maschinenbau entspricht. Das 100Cr6-Material unterstützt die Verschleißfestigkeit der Laufbahnen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 65,1 mm auf. Durch die beidseitige Verbreiterung des Innenrings steht eine vergrößerte Anlagefläche auf der Welle zur Verfügung, die für zusätzliche Stabilität gegen Verkippen sorgt.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte, die im Innenring eingelassen sind und direkt auf die Welle klemmen. Diese Methode erlaubt eine unkomplizierte Montage und Demontage ohne separate Spannringe. Bei der Montage sollten die Stifte gleichmäßig mit dem passenden Anzugsmoment gesichert werden.
Der ballig geschliffene Außenring dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler. Wenn das Lager in ein passendes Gehäuse mit hohlkugeligem Sitz eingesetzt wird, kann es sich im Gehäuse ausrichten. Schiefstellungen der Welle, die durch Montagetoleranzen oder Biegungen entstehen, werden so wirksam kompensiert.
Der zulässige Betriebsbereich für dieses Wälzlager liegt zwischen -20 und +120 Grad. Dieser Temperaturrahmen ist auf den verwendeten Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) abgestimmt. Bei dauerhaft erhöhten Betriebstemperaturen empfiehlt es sich, die Nachschmierintervalle über die vorhandenen Schmierbohrungen entsprechend anzupassen.
Ja, die Ausführung verfügt über Schmierbohrungen im Außenring. Sofern das umgebende Lagergehäuse mit einem Schmiernippel und Schmierkanal ausgestattet ist, lässt sich Schmierfett direkt in den Innenraum des Lagers nachführen, um die Laufbahnen mit Schmierstoff zu versorgen.
Diese Angabe bezeichnet die Standard-Toleranzklasse bei Wälzlagern für allgemeine Industrieanwendungen. P0 beziehungsweise PN sowie ABEC 1 definieren grundlegende Maß- und Rundlauftoleranzen. Für reguläre Industrieantriebe und Transporteinrichtungen bietet diese Genauigkeitsstufe eine passende Maßhaltigkeit.