SKF
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Das Spannlager YAR206-102 -2F von SKF bietet mit 28,575 mm Bohrung und balligem Außenring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager YAR206-102 -2F von SKF ist ein einbaufertiges Wälzlager für Industrieanwendungen. Es besteht aus Wälzlagerstahl (100Cr6) und verfügt über eine Bohrung von 28,575 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Breite von 38,1 mm. Die Konstruktion besitzt einen beidseitig verbreiterten Innenring, der die Verkippung auf der Welle reduziert. Ausgelegt ist die Baueinheit für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Dieser Lagertyp kommt vorwiegend in Steh- und Flanschlagergehäusen zum Einsatz, um Radiallasten aufzunehmen. Dank der balligen Mantelfläche des Außenrings gleicht das Lager statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler der Welle zur Gehäusebohrung aus. Die beidseitig schleifende Dichtung mit Schleuderscheibe schützt den Innenbereich vor Schmutz und Partikeln. Dadurch eignet sich die Einheit für fordernde Umgebungsbedingungen im Maschinenbau.
Die Fixierung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im verbreiterten Innenring. Diese Klemmung ermöglicht eine rasche Montage auf zölligen Wellen mit 28,575 mm Durchmesser ohne Passungsarbeiten. Gefertigt nach der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1), erfüllt das Wälzlager gängige Standardanforderungen an Maßgenauigkeit und Rundlauf. Vor dem Einbau sind der vorgesehene Gehäusesitz sowie die Temperaturbeständigkeit im Bereich von -20 bis +120 Grad Celsius abzustimmen.
Die Bohrung beträgt 28,575 mm, der Außendurchmesser misst 62 mm und die Gesamtbreite des verbreiterten Innenrings liegt bei 38,1 mm. Diese zöllige Bohrungsabmessung passt auf entsprechende Wellen in industriellen Maschinen.
Der Außenring verfügt über eine sphärisch geformte Mantelfläche. In Kombination mit einem passenden Lagergehäuse gleicht diese Kugelform Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäusekonstruktion aus. Das beugt unzulässigen Kantenpressungen vor und unterstützt einen ruhigen Lauf auch bei leichten Fluchtungsabweichungen aus der Montage.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte, die im Innenring eingelassen sind. Beim Anziehen klemmen die Stifte den Innenring fest auf den Wellenkörper. Durch die beidseitige Verbreiterung des Innenrings sitzt das Lager kippsicher auf der Welle, wodurch Schwingungen im Betrieb gering bleiben.
Das Lager verfügt über eine beidseitig schleifende Dichtung mit vorgesetzter Schleuderscheibe. Die Dichtlippen schützen den Innenbereich vor eindringendem Schmutz, Staub und Feuchtigkeit. Zugleich hält das System das Schmierfett im Wälzkörperraum und Schleuderscheiben werfen grobe Partikel durch die Drehbewegung nach außen ab.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Werkstoff aus Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die verbauten Dichtungskomponenten sind für diesen Temperaturbereich ausgelegt. Achten Sie darauf, dass Umgebungstemperaturen diese Grenzen im Dauerbetrieb nicht überschreiten.
Die Angabe P0 oder PN bezeichnet die Normaltoleranz für Wälzlager nach ISO-Normung, was im US-amerikanischen System der Klasse ABEC 1 entspricht. Sie definiert die standardisierten Toleranzfelder für Maßgenauigkeit, Rundlauf und Planlauf. Diese Toleranzklasse genügt den Anforderungen der meisten allgemeinen Industrieantriebe und Förderanlagen.
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