TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,68 € | 164,98 € |
| 20 | 17,37 € | 156,29 € |
Das Spannlager UC314 von TIMKEN bietet mit 70 mm Bohrung, balligem Außenring und Gewindestiftbefestigung eine einbaufertige Lösung für Gehäuselagerungen.
Beim Spannlager UC314 handelt es sich um einen Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für den industriellen Einsatz. Mit einem Innendurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm sowie einer Gesamtbreite von 78 mm nimmt dieses Wälzlager vorrangig radiale Belastungen auf. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 definiert eine präzise Maßgenauigkeit für den Einbau in passende Gehäuseeinheiten.
Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenführungen, Fördersystemen und allgemeinen Industrieantrieben, in denen rotierende Wellen zuverlässig geführt werden müssen. Durch die Auslegung für vorwiegend radiale Lasten eignet sich der Lagereinsatz für den Dauerbetrieb bei mäßigen Drehzahlen. In Kombination mit einem passenden Steh- oder Flanschlagergehäuse montieren Sie die Einheit direkt auf gezogenen Wellensträngen im Maschinen- und Anlagenbau.
Der ballig geschliffene Außenring dient dazu, statische Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen. Verkippt die Unterkonstruktion während der Montage geringfügig, richtet sich der Ring in der Gehäusehohlkugel passend aus. Ergänzend stützt der beidseitig verbreiterte Innenring das Bauteil auf der Welle ab und verringert ein Verkippen im Lauf. Mittels Gewindestiften klemmen Sie das Lager direkt auf der 70-mm-Welle fest.
Die Abmessungen betragen 70 mm für den Innendurchmesser, 150 mm für den Außendurchmesser und 78 mm in der Gesamtbreite. Mit diesen Maßen entspricht die Baueinheit der UC-Reihe der Kennziffer 314. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Welle sowie das vorhandene Lagergehäuse exakt zu diesen Dimensionen passen.
Die Fixierung erfolgt über im Innenring integrierte Gewindestifte. Sie schieben das Lager auf die passende Welle mit 70 mm Durchmesser und ziehen die Stifte fest an. Diese Klemmschrauben stellen den Form- und Kraftschluss her, sodass Sie keine zusätzlichen Spannhülsen für den festen Sitz benötigen.
Ein balliger Außenring ermöglicht den Ausgleich statischer Winkelfehler beim Einbau. Wenn montagebedingte Fluchtungsfehler oder elastische Durchbiegungen der Anschlusskonstruktion auftreten, bewegt sich der sphärische Lagereinsatz im Gehäuse mit. Dies verhindert unzulässige Kantenbelastungen auf die Wälzkörper und begünstigt einen ruhigen Lauf.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieses Intervalls behält der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) seine nötige Gefügestabilität. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen außerhalb dieser Grenzwerte kann das Material vorzeitig ermüden, weshalb die Wärmebelastung der Lagerstelle beachtet werden sollte.
Diese Kennzeichnung steht für die genormte Standard-Genauigkeitsklasse bei Wälzlagern. P0 bezeichnet die Normaltoleranz nach ISO-Normung, während ABEC 1 die entsprechende Einstufung im US-Standard darstellt. Sie definiert zulässige Rundlauf- und Maßabweichungen, die für den Großteil der allgemeinen Industrieanwendungen im Maschinenbau völlig ausreichen.
Die zusätzliche Ringbreite schafft mehr Auflagefläche auf der Welle und verleiht dem Sitz mechanische Stabilität. Dadurch neigt das Lager weniger zum Kippen bei radialer Last als Ausführungen mit schmalen Ringen. Zudem bietet der verlängerte Schenkel den nötigen Bauraum für die Gewindebohrungen der Klemmschrauben.
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