TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,06 € | 39,21 € |
| 35 | 4,12 € | 37,15 € |
Das Spannlager UC211 von TIMKEN mit 55 mm Bohrung bietet stabilen Lauf durch den beidseitig verbreiterten Innenring und einfache Wellenfixierung per Gewindestift.
Das Spannlager UC211 ist ein montagefertiges Wälzlager für Stehlager- und Flanschlagergehäuse im Maschinen- und Anlagenbau. Aus 100Cr6-Wälzlagerstahl gefertigt, nimmt die Einheit vor allem radiale Belastungen im laufenden Betrieb auf. Das Modell von TIMKEN weist eine Bohrung von 55 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 55,6 mm auf. Mit Schmierbohrungen im Außenring ausgestattet, erlaubt dieses Bauteil bei Bedarf ein direktes Nachschmieren im Gehäuse.
Das Spannlager UC211 eignet sich für gelagerte Wellen in Gehäuseeinheiten, bei denen fertigungs- oder montagebedingte Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Durch die ballige Mantelfläche des Außenrings richtet sich das Lager im passenden sphärischen Gehäusesitz selbsttätig aus. Das verringert mechanische Spannungen bei leichten Schiefstellungen der Welle.
Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad bleibt das Wälzlager auch bei thermisch wechselnden Umgebungsbedingungen formstabil und funktionsfähig. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Antrieben und Wellenlagerungen mit Gehäusepassung.
Der beidseitig verbreiterte Innenring des Lagers stützt die 55-mm-Welle über eine größere Kontaktfläche ab. Das mindert die Gefahr des Verkippens auf der Welle und unterstützt einen ruhigen Rundlauf. Zur Arretierung dienen integrierte Gewindestifte im Innenring, die direkt auf die Welle klemmen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen die definierte Passgenauigkeit der genormten Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Bei der Gehäuseauswahl ist darauf zu achten, dass die Position der Gehäuseschmierbohrung mit den Schmieröffnungen des Lagers übereinstimmt.
Die Abmessungen betragen 55 mm Innendurchmesser (Bohrung), 100 mm Außendurchmesser und 55,6 mm Gesamtbreite über den Innenring. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring baut das Wälzlager breiter als ein einfaches Radialrillenkugellager. Dies sorgt für eine stabile Abstützung auf der rotierenden Welle im Gehäusesitz.
Die Fixierung erfolgt über im Innenring integrierte Gewindestifte. Diese Stifte werden durch Anziehen direkt gegen die Wellenoberfläche gepresst und arretieren den Innenring kraftschlüssig auf der Welle. Die Montage gelingt damit ohne zusätzliche Klemmhülsen oder Presspassungen.
Ein balliger Außenring besitzt eine sphärisch gewölbte Mantelfläche. In Kombination mit einem entsprechend geformten Stehlager- oder Flanschlagergehäuse gleicht diese Kontur statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler aus. Montageungenauigkeiten der Unterkonstruktion führen so nicht zu schädlichen Zwangskräften im Lagerinneren.
Das Lager verfügt über Schmierbohrungen im balligen Außenring. Ist das aufnehmende Gehäuse mit einem Schmiernippel und einer passenden Schmiernut ausgestattet, lässt sich frisches Schmierfett direkt von außen in das Wälzkörperinnere nachdrücken. Dies erlaubt längere Einsatzzeiten bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich dieses Lagers liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behält der gehärtete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 seine Maß- und Gefügestabilität. Für Anwendungen nahe der oberen Temperaturgrenze empfiehlt sich eine regelmäßige Überprüfung und gezielte Nachschmierung über die vorhandenen Schmierbohrungen.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Toleranzklasse bei Wälzlagern. Sie legt fest, welche Maß- und Rundlauftoleranzen der Außen- und Innenring einhalten müssen. Für den allgemeinen Maschinenbau bietet ABEC 1 bzw. P0 die übliche Führungsgenauigkeit für rotierende Wellen.
The Timken Company
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