SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 11,87 € | 106,91 € |
Das Spannlager YEL212-207 -2F von SKF bietet 61,913 mm Bohrungsdurchmesser, einen balligen Außenring sowie eine kraftschlüssige Wellenbefestigung per Exzenterspannring.
Das Spannlager YEL212-207 -2F von SKF ist ein montagefertiges Wälzlager für Gehäuseeinheiten im industriellen Umfeld. Mit einer Bohrung von 61,913 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 77,8 mm ist dieses Wälzlager für radiale Belastungen ausgelegt. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Ringen Formbeständigkeit im Arbeitsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring stützt sich das Bauteil stabil auf der Welle ab.
Das Spannlager YEL212-207 -2F gleicht statische Fluchtungsfehler über seinen balligen Außenring aus. Dieser sitzt beweglich in einer sphärisch profilierten Gehäuseaufnahme, wodurch winklige Abweichungen der Welle kompensiert werden können. Die Bauart dient vorwiegend der Aufnahme radialer Lagerkräfte bei kontinuierlicher Drehbewegung. Eine beidseitig schleifende Dichtung samt Schleuderscheibe schützt den Innenraum vor eindringenden Feststoffpartikeln und Feuchtigkeit.
Die Wellenbefestigung erfolgt über einen Exzenterspannring, was eine zügige Montage ohne aufwendige Passungssitze erlaubt. Drehen Sie den Spannring in Drehrichtung der Welle fest, um einen festen Kraftschluss zu erzielen. Dank der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt das Bauteil gängige Standardanforderungen im industriellen Maschinenbau. Der beidseitig verbreiterte Innenring verringert zudem die Verkippung auf der Welle und unterstützt dadurch einen gleichmäßigen Lauf über den gesamten Drehzahlbereich.
Der Bohrungsdurchmesser beträgt 61,913 mm, was einem zölligen Maß entspricht. Der Außendurchmesser liegt bei 110 mm und die Gesamtbreite über den Innenring beläuft sich auf 77,8 mm. Durch diese Dimensionen passt die Lagereinheit exakt in entsprechend ausgelegte Gehäusebohrungen und nimmt Wellen mit passendem Durchmesser auf.
Beidseitig schleifende Dichtungen dichten das Lagerinnere gegen das Eindringen von Staub, Schmutz und Feuchtigkeit ab. Vorgelagerte Schleuderscheiben unterstützen diesen Schutzmechanismus, indem sie grobe Fremdkörper bei Wellendrehung mechanisch abweisen. Diese Kombination bewahrt die Schmierstofffüllung vor Verunreinigungen und schützt die Laufbahnen aus Wälzlagerstahl vor vorzeitigem Verschleiß.
Eine sphärische beziehungsweise ballige Mantelfläche am Außenring ermöglicht es dem Lager, sich in einer passenden Gehäusebohrung frei einzupendeln. Auf diese Weise kompensiert die Konstruktion herstellungs- oder montagebedingte Winkelfehler sowie Fluchtungsfehler der Welle. Dies mindert Kantenspannungen an den Wälzkörpern und unterstützt die Lebensdauer des gesamten Lagersystems.
Schieben Sie das Lager auf die gereinigte Welle und setzen Sie den Exzenterspannring auf den Kragen des Innenrings. Ziehen Sie den Ring in Betriebsdrehrichtung der Welle formschlüssig an und sichern Sie ihn anschließend mit der Klemmschraube. Diese Verbindung erzielt einen festen Sitz auf der Welle.
Zulässig ist ein Temperatureinsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die integrierten Schleifdichtungen sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt. Bei Anwendungen innerhalb dieser Grenzwerte bleibt die Maßhaltigkeit der Lagerringe erhalten, während das Dichtungsmaterial flexibel und schützend bleibt.
Verbreiterte Innenringe vergrößern die Auflagefläche auf der Welle. Dadurch neigt das Lager weniger zum Verkippen bei radialer Belastung, was die Laufruhe verbessert und die mechanische Belastung der Welle verringert. Zudem erleichtert die zusätzliche Breite das Ansetzen des Exzenterspannrings bei der Montage.
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