KOYO
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Das Spannlager UC316 von JTEKT-KOYO mit 80 mm Bohrung bietet stabilen Halt auf der Welle und gleicht Fluchtungsfehler aus.
Das Spannlager UC316 ist eine einbaufertige Lagereinheit für industrielle Wellenlagerungen. Aus gefertigtem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) hergestellt, nimmt dieses Wälzlager vorwiegend radiale Belastungen auf. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring liegt das Lager kippsicher auf der Welle auf. Mit den Hauptabmessungen von 80 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 86 mm Gesamtbreite deckt die Ausführung von JTEKT-KOYO definierte Konstruktionsanforderungen ab.
Der Einsatz des Spannlagers UC316 erfolgt vor allem in Gehäuselagereinheiten, bei denen Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen auftreten können. Der ballige Außenring gleicht statische Schiefstellungen im Zusammenspiel mit einer passenden Gehäusebohrung aus. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit vorwiegend radialer Beanspruchung. Die integrierte, beidseitig schleifende Dichtung schützt das Lagerinnere vor dem Eindringen von Staub sowie Schmutzpartikeln und hält den Schmierstoff im Inneren.
Die Montage auf der 80-mm-Welle erfolgt über Gewindestifte im beidseitig verbreiterten Innenring. Diese Konstruktion ermöglicht eine direkte Positionierung auf glatten Wellen ohne gesonderte Wellenschultern. Ausgelegt für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad und gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1, arbeitet das Lager innerhalb definierter Toleranzen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm. Vor dem Einbau sind die Wellenmaße auf Maßhaltigkeit zu prüfen.
Das Lager besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Gesamtbreite von 86 mm. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring gewinnt die Lagerung an Stabilität auf der Welle. Diese standardisierten Abmessungen erleichtern den gezielten Austausch in bestehenden Gehäusen.
Die Befestigung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im Innenring. Beim Festziehen drücken sich die Stifte gegen die Welle und fixieren das Bauteil axial wie radial. Diese montagefreundliche Lösung spart Zeit bei der Installation und erlaubt eine exakte Ausrichtung auf zylindrischen Wellenabschnitten.
Eine sphärische bzw. ballige Mantelfläche am Außenring dient dem Ausgleich von statischen Winkelfehlern. Wenn Welle und Gehäusebohrung herstellungs- oder montagebedingt nicht exakt fluchten, schwenkt der Außenring im Gehäuse leicht ein. Dies trägt dazu bei, schädliche Kantenpressungen zu vermeiden und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf des Wälzlagers.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne durch das Zusammenspiel aus Wälzlagerstahl (100Cr6), Stahlblechkäfig und den Dichtelementen. Innerhalb dieser Betriebstemperaturen behalten Werkstoffe und Dichtlippen ihre mechanischen Eigenschaften für den industriellen Dauereinsatz.
Die beidseitig schleifende Dichtung liegt mit ihren Dichtlippen am Innenring an. Sie verhindert das Austreten von Schmierstoff und hält feste Verunreinigungen wie Staub fern. Das schützt Laufbahnen und Wälzkörper vor vorzeitigem Verschleiß in partikelbelasteten Betriebsumgebungen.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Chromstahl zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Formstabilität unter Belastung aus. Zur Führung der Wälzkörper dient ein formstabiler Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand hält.