KOYO
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Das Spannlager UC202-10 von JTEKT-KOYO bietet eine zöllige Bohrung von 15,875 mm sowie einen balligen Außenring für Gehäuseeinheiten.
Das Spannlager UC202-10 dient als einbaufertige Komponente zur Aufnahme radialer Belastungen in passenden Gehäusen. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in Kombination mit einem formstabilen Stahlblechkäfig ist der Artikel für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Die Ausführung mit Schmierbohrung im Außenring ermöglicht ein gezieltes Nachschmieren der Wälzkörperlaufbahn im eingebauten Zustand. Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für genaue Rundlaufeigenschaften.
Der Lagereinsatz findet Verwendung in Stehlager-, Flanschlager- oder Spanngehäusen, die über eine entsprechend hohlkugelige Aufnahmebohrung verfügen. Der ballige Außenring gleicht bei der Montage statische Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen gegenüber dem Gehäusekörper aus. Damit wird ein Kantentragen der Wälzkörper verhindert, wenn Achsen mit einem Wellendurchmesser von 15,875 mm gelagert werden.
Die Fixierung auf der Welle erfolgt über zwei versetzte Gewindestifte direkt im Innenring. Der beidseitig verbreiterte Innenring vergrößert die Führungsfläche auf der Welle und vermindert ein Verkippen unter Last. Zum Schutz vor Umwelteinflüssen dichtet eine beidseitig schleifende Dichtung den Innenraum ab, wodurch Schmutzpartikel und Feuchtigkeit von der Lauffläche ferngehalten werden.
Die Bohrung beträgt 15,875 mm, der Außendurchmesser misst 47 mm und die Gesamtbreite des verbreiterten Innenrings liegt bei 31 mm. Diese zöllige Abmessung entspricht den Standards für Gehäuselagereinsätze der Baureihe UC202.
Die Arretierung erfolgt über Gewindestifte, die direkt in den verlängerten Innenring eingedreht werden. Diese Form der Klemmung erlaubt eine zügige Montage sowie Demontage auf zylindrischen Wellen ohne zusätzliche Spannhülsen.
Der ballige Außenring dient dem Ausgleich statischer Winkelfehler. In Kombination mit einem Gehäuse mit hohlkugeligem Lagersitz richtet sich der Einsatz bei fertigungs- oder montagebedingten Fluchtungsfehlern eigenständig aus.
Das Lager verfügt über eine beidseitig schleifende Dichtung. Diese berührenden Dichtlippen halten Staub, Feuchtigkeit sowie Fremdpartikel vom Schmierstoff und den Wälzkörpern fern.
Der Außenring ist mit Schmierbohrungen versehen. Über den Schmiernippel eines kompatiblen Gehäuses kann frischer Schmierstoff direkt zur Kugelreihe geleitet werden, was Wartungsintervalle im laufenden Betrieb unterstützt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für diese Spanne sind der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6, der Stahlblechkäfig und die Werkstoffe der schleifenden Dichtungen.