INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,77 € | 147,64 € |
| 20 | 15,54 € | 139,87 € |
Das Spannlager GE75 -KRR-B von INA-Schaeffler bietet mit 75 mm Bohrung, Exzenterspannring und beidseitiger Lippendichtung eine montagefreundliche Lösung für Gehäuselagerungen.
Dieses einbaufertige Wälzlager basiert auf Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und eignet sich für Konstruktionen im Maschinenbau. Das Spannlager GE75 -KRR-B nimmt überwiegend radiale Belastungen auf und gleicht durch seinen balligen Außenring Fluchtungsfehler im Gehäuse aus. Der beidseitig verbreiterte Innenring stabilisiert die Einheit auf der Welle, während die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) eine definierte Maßgenauigkeit im industriellen Betrieb unterstützt.
Der Einbau erfolgt vorwiegend in Gehäuseeinheiten, bei denen statische Winkelfehler der Anschlusskonstruktion ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in mechanischen Antriebsanordnungen und Lagerstellen mit längeren Wellen. Da die Baueinheit nachschmierbar ausgeführt ist, erlaubt sie das Nachführen von Schmierstoff bei erhöhtem Bedarf. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad deckt dabei die gängigen industriellen Betriebsbedingungen praxisgerecht ab.
Die mechanische Befestigung auf der Welle erfolgt über einen Exzenterspannring, der durch Verdrehen gegen den Innenringansatz eine kraftschlüssige Verbindung herstellt. Diese Koppelung ermöglicht eine zügige Montage ohne zusätzliche Wellenschultern. Beidseitig angeordnete Lippendichtungen schützen das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit und halten den Schmierstoff in der Laufbahn. Die breite Innenringausführung verringert zudem ein Verkippen auf der Welle und unterstützt dadurch einen gleichmäßigen Lauf.
Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Gesamtbreite von 67 mm entspricht die Einheit der metrischen Normierung für Gehäuselager dieser Baugröße. Die Maße bestimmen den passenden Sitz auf der Welle sowie die Aufnahme im Steh- oder Flanschlagergehäuse.
Die Befestigung erfolgt über einen Exzenterspannring. Dieser Ring wird über den exzentrischen Ansatz des Innenrings geschoben und in Drehrichtung der Welle verdreht. Durch die exzentrische Geometrie entsteht eine form- und kraftschlüssige Klemmung, die abschließend mit einer Gewindeschraube gegen selbsttätiges Lösen gesichert wird.
Durch die ballige Außenringgeometrie gleicht das Lager statische Winkelfehler zwischen Gehäuse und Welle aus. Fluchtungsfehler, die durch Fertigungstoleranzen oder Montageungenauigkeiten der Anschlusskonstruktion entstehen, lassen sich durch das Einschwenken des Außenrings in einer passenden Gehäusebohrung ausgleichen, ohne die Funktion zu beeinträchtigen.
Beidseitig integrierte Lippendichtungen schirmen die Wälzkörper gegen äußere Verunreinigungen wie Staub oder Schmutz ab. Gleichzeitig halten sie den Schmierstoff im Wälzraum. Die schleifende Dichtlippe bildet eine wirksame Barriere gegen das Eindringen von Fremdkörpern in beanspruchten Umgebungen.
Ja, diese Ausführung ist nachschmierbar konstruiert. Über entsprechende Schmierbohrungen im Gehäuse und Außenring kann Schmierstoff direkt in den Innenraum nachgeführt werden. Das ist besonders vorteilhaft bei Anwendungen mit erhöhten Umgebungstemperaturen oder Staubeinfluss, um die Betriebsbereitschaft aufrechtzuerhalten.
Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich durch Festigkeit und Verschleißbeständigkeit unter Last aus. Er dient als Basismaterial für Wälzkörper sowie Ringe und deckt in dieser Konfiguration einen Einsatztemperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab.