KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Spannlager UC206 von JTEKT-KOYO bietet mit 30 mm Bohrung und balligem Außenring eine montagefertige Lösung für Gehäuselagerungen im Maschinenbau.
Das Spannlager UC206 ist ein einbaufertiges Radial-Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Es besitzt einen sphärischen Außenring sowie einen beidseitig verbreiterten Innenring, der die Führung auf der Welle unterstützt. Konstruiert für passende Steh-, Flansch- oder Spanngehäuse, nimmt diese Baueinheit vorwiegend radiale Belastungen auf. Die beidseitig schleifende Dichtung schützt das Innere vor eindringenden Schmutzpartikeln, während der Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand hält.
In gelagerten Wellenkonstruktionen und allgemeinen Antriebseinheiten nimmt das Spannlager UC206 radiale Kräfte auf. Durch den balligen Außenring gleicht die Einheit in Kombination mit einem passenden Gehäuse statische Fluchtungsfehler aus, die beim Verschrauben der Konstruktion entstehen können. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad deckt dabei gängige Betriebsumgebungen in Industrieanlagen ab. Dank integrierter Schmierbohrungen lässt sich das Lager über die Schmiereinrichtung des Gehäuses nachfetten.
Die Fixierung auf der Welle erfolgt über zwei im Innenring integrierte Gewindestifte. Diese Art der Wellenbefestigung erlaubt eine direkte Montage auf glatten Rundwellen, ohne dass separate Passsitze gefertigt werden müssen. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring wird das Verkippen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse verringert. Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), was für industrielle Anwendungen eine maßhaltige Führung unterstützt.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Gesamtbreite des Innenrings von 38 mm. Diese Maße entsprechen dem gängigen Standard der UC-Reihe für passende Gehäuseeinheiten.
Die Befestigung erfolgt über zwei Gewindestifte im Innenring. Beim Festziehen klemmen sich die Spitzen der Stifte auf der Welle fest und sichern das Lager form- und kraftschlüssig gegen axiales Wandern.
Die sphärische Mantelfläche des Außenrings sitzt in einer entsprechend hohlkugeligen Gehäusebohrung. Diese Paarung gleicht fertigungs- oder montagebedingte Winkelfehler zwischen Gehäuse und Welle im Betrieb aus.
Die beidseitig schleifende Dichtung liegt direkt am Innenring an. Sie dient dazu, das Austreten von Schmierfett zu mindern und das Eindringen von Staub, Spänen sowie Spritzwasser in den Wälzkörperraum zu hemmen.
Ja, der Außenring besitzt integrierte Schmierbohrungen. Sitzt das Lager in einem Gehäuse mit Schmiernippel, gelangt frischer Schmierstoff direkt über die Ringnut in das Innere der Laufeinheit.
Ausgelegt ist das Bauteil für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad. Dieser Bereich wird durch die Beständigkeit der Dichtlippen und des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 bestimmt.