INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,55 € | 29,39 € |
| 35 | 3,10 € | 27,84 € |
Das Spannlager GAY40 -NPP-B von INA-Schaeffler bietet mit 40x80x39,5 mm, balligem Außenring und Gewindestiftbefestigung eine einbaufertige Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager GAY40 -NPP-B von INA-Schaeffler ist ein einbaufertiges Wälzlager für Industrie- und Maschinenanwendungen. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), nimmt das Lager vorwiegend radiale Belastungen auf. Die Abmessungen betragen 40 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 39,5 mm Gesamtbreite. Der einseitig verbreiterte Innenring sorgt für eine verkippungsarme Führung auf der Welle. Dank der beidseitigen Lippendichtung bleibt das Schmiermittel im Lagerraum, während Schmutzpartikel abgehalten werden.
Dieses Spannlager kommt vor allem in passenden Lagergehäusen zum Einsatz, bei denen Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen ausgeglichen werden müssen. Durch den balligen Außenring lässt sich das Lager im Gehäuse schwenken, sodass statische Winkelfehler kompensiert werden. Die Konstruktion eignet sich für Gehäuseeinheiten im allgemeinen Maschinenbau. Da das Bauteil für Temperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt und nachschmierbar ist, eignet es sich auch für wechselnde Umgebungsbedingungen und längeren Dauerbetrieb.
Die Befestigung auf der Welle erfolgt über Gewindestifte im Innenring, wodurch sich Montagearbeiten bei der Installation vereinfachen. Vor allem auf zylindrischen Wellen ermöglicht dieses System einen festen Kraftschluss ohne aufwendige Wellenschultern. Die beidseitige Lippendichtung schützt die Laufflächen vor dem Eindringen von Feuchtigkeit oder Staub. Über eine Nachschmierbohrung lässt sich frisches Schmiermittel zuführen, was die Nutzungsdauer der Lagerung unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen unterstützt.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 39,5 mm. Der Innenring ist einseitig verbreitert, was eine größere Kontaktfläche auf der Welle bietet und die Führung stabilisiert. Die Abmessungen entsprechen der Standardbaureihe für metrische Wellendurchmesser.
Ein ballig ausgeführter Außenring ermöglicht den Ausgleich statischer Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse. Wenn Gehäusebohrungen fertigungsbedingt oder montagebedingt nicht exakt fluchten, schwenkt der Außenring in der passenden Gehäuseaufnahme ein. Dadurch werden unzulässige Kantenpressungen vermieden und eine gleichmäßige Lastverteilung im Wälzkörpersatz gefördert.
Ausgestattet ist die Ausführung mit einer beidseitigen Lippendichtung (NPP bzw. 2RS), die schleifend am Innenring anliegt. Diese Dichtungsbauform hält feste Schmutzpartikel und Feuchtigkeit vom Lagerinneren fern. Gleichzeitig verhindert die Elastomerlippe das Austreten von Schmierfett, sodass die Schmierwirkung in staubigen Umgebungen erhalten bleibt.
Die Fixierung erfolgt über im Innenring integrierte Gewindestifte. Beim Anziehen klemmen die Stifte den Innenring kraftschlüssig auf der Welle fest. Diese Befestigungsart eignet sich besonders für konstante Drehrichtungen und erfordert keine aufwendigen Absätze oder Wellengewinde, was Konstruktion und Montage vereinfacht.
Ja, diese Bauform ist als nachschmierbar ausgeführt. Über Schmierbohrungen im Außenring lässt sich bei laufender Instandhaltung frisches Schmierfett direkt in den Wälzkörperraum einbringen. Dies empfiehlt sich insbesondere bei Betriebstemperaturen nahe der oberen Grenztemperatur von +120 Grad oder bei hoher Staubbelastung im Einsatzbereich.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch das Dichtungsmaterial sind auf diese Spanne abgestimmt. Bei Anwendungen mit anhaltend hohen Betriebstemperaturen unterstützt regelmäßiges Nachschmieren einen störungsfreien Lauf der Maschinenteile.