KOYO
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Das Spannlager UK215 von JTEKT-KOYO (65x130x44 mm) verfügt über eine konische Bohrung und einen balligen Außenring für passende Gehäuseeinheiten.
Das Spannlager UK215 von JTEKT-KOYO ist ein Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit balligem Außenring und beidseitig verbreitertem Innenring. Durch die konische Bohrung (1:12) montieren Sie die Lagereinheit mit einer separat zu beschaffenden Spannhülse auf der Welle. Beidseitig schleifende Dichtungen schützen das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Mit den Abmessungen 65 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 44 mm Breite ist dieses Bauteil für radiale Belastungen in Industrie- und Förderanlagen ausgelegt.
Der Einbau des Spannlagers UK215 erfolgt typischerweise in Stehlager- und Flanschlagergehäusen mit passender hohlkugeliger Aufnahme. Durch den balligen Außenring gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler der Welle im Gehäuse aus. Der beidseitig verbreiterte Innenring verringert die Verkippung auf der Welle und unterstützt ein stabiles Laufverhalten. In Verbindung mit dem Stahlblechkäfig und dem Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad ist das Lager für den Einsatz unter regulären industriellen Bedingungen vorbereitet.
Für den Einbau des Spannlagers UK215 ist die Befestigungsart über die konische Bohrung maßgeblich. Das Lager wird ohne Hülse geliefert, weshalb eine passende Spannhülse für die kraftschlüssige Verbindung auf glatten Wellen erforderlich ist. Zu beachten sind neben den Abmessungen von 65x130x44 mm auch die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 für den Gehäusesitz. Die schleifende Dichtung sorgt bei mäßiger Reibung für einen wirksamen Schutz der Wälzkörper und Laufbahnen.
Dieses Wälzlager besitzt eine konische Innenringbohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Breite von 44 mm. Der Außenring ist ballig ausgeführt, während der Innenring beidseitig verbreitert ist. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Die Befestigung erfolgt über eine Spannhülse, da die Bohrung konisch mit einer Steigung von 1:12 ausgeführt ist. Eine Spannhülse gehört nicht zum Lieferumfang und muss passend zum jeweiligen Wellendurchmesser gewählt werden. Durch das Anziehen der Nutmutter schiebt sich das Lager auf den Konus der Hülse und klemmt sich kraftschlüssig auf der Welle fest.
Die sphärische Form der Mantelfläche erlaubt das Ausrichten des Lagers in einem Gehäuse mit passender hohlkugeliger Aufnahme. Dadurch gleicht das Bauteil statische Fluchtungsfehler sowie fertigungsbedingte Winkelabweichungen der Welle aus. Dies wirkt schädlichen Kantenpressungen an den Wälzkörpern entgegen und begünstigt eine gleichmäßige Lastverteilung über die Laufbahn.
Die schleifenden Dichtlippen liegen direkt am Innenring an und schließen den Innenraum des Lagers beidseitig ab. Sie halten Schmutzpartikel und Feuchtigkeit von den Wälzkörpern fern und verringern das Austreten von Schmierstoff. Im Vergleich zu berührungslosen Deckscheiben erzeugen sie bauartbedingt ein leicht erhöhtes Reibmoment.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig und die verbauten Dichtungswerkstoffe sind für diese thermische Spanne dimensioniert. Bei dauerhaft höheren Temperaturen oder extremen Kälteeinflüssen empfiehlt sich die Rücksprache bezüglich spezieller Dichtungs- und Schmierstoffvarianten.
Die beidseitige Verbreiterung vergrößert die Auflagefläche auf der Welle beziehungsweise auf der Spannhülse. Dadurch verringert sich das Risiko des Abkippens unter wechselnden radialen Kräften, was zu einem stabileren Laufverhalten führt. Zudem bietet der verlängerte Innenring eine saubere Führung für die beidseitig schleifenden Dichtlippen.