NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 2,40 € | 45,61 € |
| 35 | 4,80 € | 43,21 € |
Das Spannlager UEL310 von NKE Steyr verbindet eine 50-mm-Bohrung mit Exzenterspannring und balligem Außenring für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager UEL310 von NKE Steyr ist ein einbaufertiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit rotierenden Wellen. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Gesamtbreite von 66,6 mm eignet sich dieses Lager für beanspruchte Wellenführungen. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verleiht den Laufbahnen eine hohe Verschleißfestigkeit. Durch die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt die Einheit gängige industrielle Präzisionsanforderungen in Standardanwendungen.
Konstruktionen mit einbaufertigen Gehäusen nutzen dieses Spannlager vorwiegend zur Aufnahme radialer Kräfte. Durch den balligen Außenring gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler aus, die beim Zusammenbau des Gehäuses oder durch Fluchtungsabweichungen der Welle entstehen können. Typische Einsatzgebiete finden sich in Industrieantrieben und gelagerten Wellensträngen. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius erlaubt den Einsatz unter üblichen thermischen Betriebsbedingungen.
Die Fixierung auf der 50-mm-Welle erfolgt über einen Exzenterspannring, der sich besonders für gleichbleibende Drehrichtungen empfiehlt. Bei der Montage wird der Spannring auf dem Exzenteransatz des Innenrings verdreht und klemmt das Lager fest auf der Welle. Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle über eine breite Auflagefläche ab. Diese Bauform reduziert Verkippungen auf der Welle, beruhigt den Lauf und vereinfacht die exakte Ausrichtung der gesamten Lagerstelle im Gehäuse.
Der sphärisch geschliffene Außenring ermöglicht das Schwenken des Lagers in einer passenden Gehäusebohrung. Dadurch gleicht das Bauteil Fluchtungsfehler zwischen zwei Lagerstellen aus, die durch Fertigungstoleranzen der Anschlusskonstruktion oder elastische Durchbiegungen entstehen. Diese Eigenschaft verhindert Kantenpressungen an den Wälzkörpern und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf unter radialer Belastung.
Der Innenring besitzt einen exzentrischen Bund, auf den ein passender Klemmring aufgesetzt wird. Durch Verdrehen des Rings in Wellendrehrichtung entsteht ein Reibschluss auf der Welle, der das Lager in Position hält. Dieses System erlaubt eine direkte Montage und Demontage ohne thermisches Anwärmen des Innenrings.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm zur Aufnahme der Welle. Der ballige Außendurchmesser beträgt 110 mm und passt in standardisierte Steh- oder Flanschlagergehäuse der entsprechenden Baugröße. Über den verbreiterten Innenring ergibt sich eine Gesamtbreite von 66,6 mm, wodurch die Welle stabil geführt wird.
Für dieses Bauteil gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 und die inneren Komponenten ihre Maßhaltigkeit. Bei Anwendungen in der Nähe der oberen Temperaturgrenze empfiehlt sich eine regelmäßige Überprüfung der Schmierverhältnisse, um Verschleiß an den Laufbahnen vorzubeugen.
Diese Bezeichnung definiert die Normaltoleranz für Wälzlager nach internationalen Standards. Sie legt zulässige Grenzabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf fest. Für die meisten Industrieantriebe und Förderanlagen bietet die Toleranzklasse P0 eine ausgewogene Präzision, die einen ruhigen Betrieb mit wirtschaftlicher Fertigung der Anschlussbauteile verbindet.
Ein beidseitig verbreiterter Innenring vergrößert die Auflagefläche auf der Welle. Dadurch verringert sich die Neigung zum Verkippen unter radialer Belastung, was die Laufruhe und Lebensdauer begünstigt. Zudem bietet die zusätzliche Breite den erforderlichen Bauraum für den Exzenterbund zur Arretierung auf der Welle.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint