ZEN
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Das Spannlager YET206 von ZEN mit den Maßen 30x62x35,7 mm ermöglicht durch Exzenterspannring und balligen Außenring eine montagefreundliche Wellenbefestigung mit Fluchtungsfehlerausgleich.
Das Spannlager YET206 ist eine einbaufertige Lagereinheit für industrielle Anwendungen mit vorwiegend radialen Belastungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Das Wälzlager verfügt über eine 30-mm-Bohrung, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Gesamtbreite von 35,7 mm. Der einseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle stabil ab und reduziert Verkippungen im laufenden Betrieb.
Das Spannlager YET206 wird vorwiegend in Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen montiert, deren Bohrung sphärisch ausgeformt ist. Die ballige Mantelfläche des Außenrings gleicht statische Winkelfehler und Fluchtungsfehler aus, die durch Fertigungstoleranzen der Anschlusskonstruktion oder Wellendurchbiegungen entstehen. Die beidseitig schleifende Dichtung hält Verunreinigungen wie Staub und Feuchtigkeit von den Wälzkörpern fern und schützt den Innenraum in Industrieumgebungen.
Der Exzenterspannring dient der kraftschlüssigen Arretierung auf der Welle und erleichtert die Montage ohne enge Passungssitze. Durch Verdrehen des Rings auf dem exzentrischen Ansatz des Innenrings klemmen Sie das Lager auf einer gezogenen Welle fest. Der einseitig verbreiterte Innenring vergrößert dabei die Führungsfläche auf der Welle. Beachten Sie vor dem Einbau den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Gesamtbreite von 35,7 mm über den Innenring auf. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in Gehäuseeinheiten, die für diese Baugröße ausgelegt sind.
Die Befestigung erfolgt über einen Exzenterspannring. Dieser Ring greift über den exzentrischen Bund des verbreiterten Innenrings. Durch manuelles Verdrehen in Drehrichtung der Welle verklemmt sich der Ring exzentrisch und fixiert das Lager rutschfest auf der Welle, bevor er mit einer Klemmschraube gesichert wird.
Der ballig geformte Außenring dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle. Wenn das Lager in ein Gehäuse mit sphärischer Aufnahmebohrung eingesetzt wird, kann sich der Außenring bei der Montage einpendeln. Dies vermeidet Kantenpressungen an den Wälzkörpern.
Dieses Modell ist mit einer beidseitig schleifenden Dichtung versehen. Die Dichtlippen liegen direkt am Innenring an und bilden eine mechanische Barriere gegen Schmutzpartikel, Staub sowie Spritzwasser. Gleichzeitig halten sie den Schmierstoff im Lagerinneren.
Der zulässige Betriebsbereich für das Lager liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Temperaturspanne bleiben die Formstabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie die Dichtwirkung der Schleifdichtungen erhalten.
Die Angabe kennzeichnet die normale Standard-Toleranzklasse für Industrie-Wälzlager nach ISO- bzw. ABEC-Norm. Sie definiert zulässige Maß- und Rundlaufabweichungen für Anwendungen des allgemeinen Maschinenbaus, bei denen keine extrem eingeengten Präzisionsklassen erforderlich sind.
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