NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,07 € | 153,42 € |
| 20 | 16,14 € | 145,35 € |
Das Spannlager UC315 D1 von NSK mit 75 mm Bohrung, balligem Außenring und Gewindestiftbefestigung eignet sich für modulare Gehäuselagerungen im Maschinenbau.
Das Spannlager UC315 D1 von NSK dient als einbaufertiger Lagereinsatz zur Aufnahme radialer Kräfte in Stehl- und Flanschlagergehäusen. Aus solidem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, verbindet dieser Lagereinsatz eine unkomplizierte Wellenmontage mit mechanischer Belastbarkeit. Instandhalter und Konstrukteure schätzen die durchdachte Bauform bei Reparaturen und Neukonstruktionen gleichermaßen. Das Bauteil erfüllt die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und fügt sich maßgenau in entsprechende Gehäusebohrungen ein, um Ausfallzeiten in industriellen Anlagen gering zu halten.
Dieses Spannlager UC315 D1 findet vorrangig in Gehäuseeinheiten des klassischen Maschinen- und Anlagenbaus Verwendung. Sie nutzen das Lager in Kombination mit passenden Stehl-, Flansch- oder Spanngehäusen zur Führung rotierender Wellen. Durch die standardisierte Bauform UC315 eignet sich das Lager insbesondere für Konstruktionen mit Wellendurchmessern von 75 mm, bei denen überwiegend Radiallasten wirken. Die Gehäuseeinheiten erleichtern den Tausch bei Instandsetzungsarbeiten, da Sie die Lagereinheit ohne Demontage der kompletten Anschlusskonstruktion wechseln können.
Der ballig ausgeführte Außenring kompensiert statische Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäusekörper. Sitzt das Gehäuse durch Montagetoleranzen nicht exakt fluchtend, stellt sich der sphärische Ring im passenden Gehäusekörper selbsttätig nach. Der beidseitig verbreiterte Innenring stabilisiert die Welle und vermindert das Verkippen während des Laufs. Über integrierte Gewindestifte klemmen Sie den Innenring direkt und verdrehsicher auf der 75-mm-Welle fest, was die Montage auf herkömmlichen Wellen ohne Passfedernut erleichtert.
Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Gesamtbreite von 82 mm verfügt der Lagereinsatz über genormte Hauptabmessungen. Diese Werte bestimmen den Sitz in passenden Stehl- oder Flanschlagergehäusen sowie auf der zylindrischen Welle gleichen Durchmessers.
Die Arretierung erfolgt über Gewindestifte, die im beidseitig verbreiterten Innenring sitzen. Durch das gleichmäßige Anziehen der Stifte klemmt sich der Innenring kraftschlüssig auf der 75-mm-Welle fest. Diese Befestigungsart erlaubt eine zügige Montage und Demontage ohne gesonderte Spannhülsen oder feste Wellenabsätze.
Die ballige Mantelfläche des Außenrings ermöglicht den Ausgleich statischer Winkelfehler. In Kombination mit einem sphärisch ausgedrehten Lagergehäuse gleicht das Lager Fluchtungsfehler aus, die durch Fertigungstoleranzen der Anschlusskonstruktion oder Durchbiegungen der Welle im Betrieb entstehen. Dies schützt das Wälzlager vor unzulässigen Kantenpressungen.
Ein beidseitig verbreiterter Innenring vergrößert die Auflagefläche auf der Welle gegenüber Standard-Rillenkugellagern. Dadurch verringert sich die Neigung des Lagers zum Verkippen unter Last, was einen ruhigen Lauf begünstigt. Zudem bietet die zusätzliche Breite ausreichend Raum für die integrierten Befestigungsschrauben.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Dieser thermische Spielraum basiert auf dem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und deckt zahlreiche übliche Industrieanwendungen ab. Bei extremen Temperaturbedingungen außerhalb dieses Fensters sollten Sie die Einsatzgrenzen gesondert abstimmen.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den typischen Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und unterstützt ein definiertes radiales sowie axiales Führungsverhalten im Zusammenspiel mit kompatiblen Gehäusen.
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