ZEN
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Das Spannlager UC309 von ZEN bietet mit 45 mm Bohrung, balligem Außenring und Gewindestiftbefestigung eine montagefreundliche Lagerung für vielseitige Wellenanwendungen.
Das Spannlager UC309 ist ein einsatzfertiges Wälzlager aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), konzipiert für den Einbau in passende Gehäuseeinheiten. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 57 mm nimmt diese Baueinheit vorwiegend radiale Lasten auf. Durch die beidseitig schleifende Dichtung bleibt das Schmiermittel im Inneren, während Schmutzpartikel und Feuchtigkeit wirksam vom Wälzkörperraum ferngehalten werden.
Eingesetzt wird das Spannlager UC309 vor allem in Konstruktionen mit rotierenden Wellen und separaten Gehäusekörpern. In Verbindung mit einem entsprechenden Gehäuse gleicht die ballige Mantelfläche des Außenrings fertigungsbedingte Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen eigenständig aus. Dieses Merkmal verringert das Risiko einseitiger Kantenpressungen an den Laufbahnen, wodurch das Lagersystem gleichmäßig abrollt und vorzeitigem Verschleiß vorbeugt.
Die Arretierung auf der Welle gelingt direkt über zwei Gewindestifte, die im Innenring eingelassen sind. Sie fixieren das Lager unkompliziert auf glatten Wellen, ohne dass zusätzliche Spannhülsen nötig sind. Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle auf 57 mm Baubreite ab und reduziert die Neigung zum Verkippen. Gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1, eignet sich das Lager für Einsatztemperaturen von -20 bis +120 Grad.
Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Gesamtbreite von 57 mm verfügt das Lager über standardisierte Abmessungen für Gehäuseeinheiten. Der beidseitig verbreiterte Innenring sorgt für eine verlässliche Wellenauflage. Vor dem Einbau empfiehlt sich der Abgleich des Wellendurchmessers mit dem 45-mm-Bohrungsmaß.
Zwei im Innenring integrierte Gewindestifte fixieren das Spannlager direkt auf der Welle. Das Lager wird an die gewünschte Position geschoben und mit den Madenschrauben kraftschlüssig angezogen. Zusätzliche Befestigungselemente wie Exzenterspannringe oder Adapterhülsen sind für diese Bauform nicht erforderlich.
Die ballige Außenkontur dient in Verbindung mit einem entsprechend geformten Lagergehäuse dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler. Bei ungenauer Ausrichtung oder leichten Wellendurchbiegungen kann sich das Lager im Gehäuse ausrichten, wodurch schädliche Zwangskräfte und Kantenpressungen auf die Wälzkörper vermieden werden.
Beidseitig angeordnete schleifende Dichtungen liegen direkt am Innenring an und dichten den Wälzkörperraum ab. Sie schützen das Lager vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit sowie abrasivem Schmutz und halten gleichzeitig den Schmierstoff im Inneren. Das ermöglicht den zuverlässigen Betrieb in anspruchsvollen Arbeitsumgebungen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Spanne behält der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) seine mechanische Festigkeit und die Dichtungen erfüllen ihre Schutzfunktion. Bei dauerhaftem Betrieb nahe dem oberen Grenzwert sollte die Schmierung regelmäßig kontrolliert werden.
Toleranzklasse P0/PN sowie ABEC 1 bezeichnen die Standard-Genauigkeitsklasse für Wälzlager. Sie legt fest, in welchem Bereich Maß- und Rundlaufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Lagerbreite liegen dürfen. Diese Genauigkeit ist für gängige Industrieanwendungen ausgelegt und gewährleistet einen funktionssicheren Lauf.
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