INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,86 € | 16,43 € |
| 25 | 1,72 € | 15,57 € |
| 50 | 2,58 € | 14,71 € |
Das Spannlager AY20 -NPP-B von INA-Schaeffler bietet mit 20 mm Bohrung, balligem Außenring und Gewindestift-Befestigung eine einsatzbereite Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager AY20 -NPP-B ist eine einbaufertige Lagereinheit für radiale Belastungen auf gezogenen Wellen. Das Wälzlager stammt von INA-Schaeffler und besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 25 mm eignet sich die Komponente für standardisierte Gehäuse. Beidseitige Lippendichtungen schützen das Innere vor Verunreinigungen bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad.
Konstrukteure setzen dieses Lagerelement vor allem in Gehäuseeinheiten ein, bei denen überwiegend radiale Kräfte wirken. Durch den balligen Außenring gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler der Welle gegenüber dem Gehäuse selbsttätig aus. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau und in Gehäuselagerungen, bei denen Schmutz und Feuchtigkeit vom Lagerinneren abgehalten werden sollen.
Der einseitig verbreiterte Innenring verringert die Verkippung auf der Welle und unterstützt einen ruhigen Rundlauf. Zur Fixierung dienen integrierte Gewindestifte, die eine direkte Montage auf der 20-mm-Welle ermöglichen. Anwender sollten darauf achten, dass die Anschlusskonstruktion für sphärische Außenringe ausgelegt ist, damit der Winkelausgleich wirksam bleibt. Ergänzend schützt die beidseitige Lippendichtung das Lagerinnere im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad vor dem Eindringen von Staub.
Die Maße betragen 20 mm Bohrungsdurchmesser, 47 mm Außendurchmesser und 25 mm Gesamtbreite. Durch den einseitig verbreiterten Innenring bietet die Konstruktion eine vergrößerte Anlagefläche auf der Welle und vermindert das Verkippen. Das Bauteil passt in entsprechende Gehäuse mit passender sphärischer Aufnahmebohrung.
Ein balliger oder sphärischer Außenring dient dem Ausgleich statischer Fluchtungs- und Winkelfehler. Wenn Welle und Gehäuse fertigungs- oder montagebedingt nicht exakt fluchten, schwenkt das Lager in der passenden Gehäuseschale leicht ein. Das verhindert übermäßige Kantenpressungen an den Wälzkörpern und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung im Betrieb.
Die Montage auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im verbreiterten Teil des Innenrings. Nach dem Aufschieben auf die 20-mm-Welle werden diese Stifte angezogen, um das Lager kraftschlüssig in axialer und radialer Richtung zu sichern. Diese Methode eignet sich vor allem für gezogene Wellen und ermöglicht eine zügige Montage.
Das Kürzel kennzeichnet eine beidseitige Lippendichtung (2RS-Ausführung). Die elastischen Dichtlippen liegen berührend am Innenring an und halten Schmutzpartikel sowie Spritzwasser fern. Gleichzeitig verbleibt der Schmierstoff im Lagerraum, was lange Wartungsintervalle ermöglicht und den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen begünstigt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit temperaturfesten Dichtungen, deckt das Bauteil thermische Schwankungen im industriellen Einsatz ab. Bei anhaltend hohen Betriebstemperaturen sollten Anwender auf passende Nachschmierintervalle der Gesamtanwendung achten.
Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN sowie ABEC 1. Diese Standard-Genauigkeitsklasse ist für die meisten Industrieanwendungen ausgelegt. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen funktionsgerechter Maßhaltigkeit, einfacher Montage und wirtschaftlicher Lagerung auf handelsüblichen Wellen.