RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,80 € | 15,11 € |
| 25 | 1,59 € | 14,32 € |
| 50 | 2,39 € | 13,52 € |
Das Spannlager 1217-17 ECG von RHP Wälzlager kombiniert 17 mm Bohrung, beidseitig verbreiterten Innenring und balligen Außenring für anspruchsvolle Gehäuselagerungen.
Das Spannlager 1217-17 ECG von RHP Wälzlager ist ein einbaufertiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm und einer Breite von 28,63 mm. Die funktionale Lagereinheit besitzt einen beidseitig verbreiterten Innenring und lässt sich direkt über Gewindestifte auf der Welle arretieren. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Beidseitig schleifende Dichtungen schützen das Bauteil vor Verunreinigungen und halten den Schmierstoff im Lagerinneren.
Das Spannlager kommt vorwiegend in passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen zum Einsatz, wenn radiale Belastungen aufgenommen werden müssen. Dank des balligen Außenrings gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler zwischen Gehäuse und Welle bei der Montage aus. Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle auf breiter Fläche ab und verringert das seitliche Verkippen im Lauf. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 °C.
Die Fixierung erfolgt über integrierte Gewindestifte im Innenring, wodurch sich das Lager zügig auf einer glatten Welle montieren und demontieren lässt. Das Bauteil ist nachschmierbar ausgeführt, sodass sich bei entsprechendem Wartungsbedarf frischer Schmierstoff über eine Gehäusenut zuführen lässt. Die beidseitig schleifenden Dichtungen bieten wirksamen Schutz gegen Schmutzpartikel, erzeugen jedoch Reibung an den Dichtlippen, was bei der Drehzahlauslegung berücksichtigt werden sollte.
Die Ausführung kombiniert 17 mm Innendurchmesser, 40 mm Außendurchmesser und 28,63 mm Breite. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 in Normaltoleranz P0/PN bzw. ABEC 1, gleicht der ballige Außenring Fluchtungsfehler aus, während integrierte Gewindestifte im verbreiterten Innenring die Befestigung auf der Welle übernehmen.
Ein balliger Außenring besitzt eine sphärisch gewölbte Mantelfläche. In Kombination mit einem passend ausgeformten Gehäuse erlaubt diese Bauweise eine kontrollierte Schwenkbewegung. Dadurch gleicht das Spannlager fertigungs- oder montagebedingte Winkelfehler der Welle aus. Fluchtungsfehler zwischen zwei Lagerstellen führen somit nicht zu unzulässigen Verspannungen im Inneren des Wälzlagers.
Die Montage auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im beidseitig verbreiterten Innenring. Beim Anziehen pressen sich die Stifte punktuell gegen die Wellenoberfläche und fixieren den Ring gegen axiales Verschieben sowie Verdrehen. Dies erlaubt eine unkomplizierte Installation auf handelsüblichen Wellen ohne zusätzliche Anschlagbünde oder Passfedernuten.
Ausgestattet ist das Lager mit einer beidseitig schleifenden Dichtung. Die Dichtlippen liegen elastisch am Innenring an und bilden eine Barriere gegen Staub, Schmutz und Feuchtigkeit. Gleichzeitig verbleibt das Schmierfett im Wälzkörperraum. Durch den schleifenden Kontakt entsteht geringfügige Reibungswärme, weshalb die Dichtung vor allem für mittlere Drehzahlen ausgelegt ist.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 °C. Der eingesetzte Wälzlagerstahl 100Cr6 behält in diesem Temperaturfenster seine Härte und Maßhaltigkeit. Bei anhaltend hohen Betriebstemperaturen nahe der oberen Grenze empfiehlt sich die Nutzung der Nachschmierfunktion, um die Schmierfähigkeit des Schmierstoffs im Dauerbetrieb aufrechtzuerhalten.
Ja, das Lager ist für eine Nachschmierung konstruiert. Über entsprechende Schmierbohrungen im Außenring und ein Schmiersystem am Gehäuse lässt sich im laufenden Instandhaltungszyklus Schmierstoff nachfüllen. Dies verlängert die Gebrauchsdauer bei starker Staubbelastung oder hoher thermischer Beanspruchung, da gealtertes Fett ausgetrieben und die Schmierwirkung erneuert werden kann.