SNR
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,38 € | 26,26 € |
| 35 | 2,77 € | 24,87 € |
Das Spannlager UC207 G2L3 von SNR Wälzlager bietet mit 35 mm Bohrung und Dreilippen-Dichtung Schutz für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager UC207 G2L3 bildet als einbaufertige Funktionseinheit das Kernstück zahlreicher Lagereinheiten im Maschinenbau. SNR Wälzlager fertigt diesen Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit einem Stahlblechkäfig. Charakteristisch für diese Bauart ist der beidseitig verbreiterte Innenring, der die Neigung zum Verkippen auf der Welle reduziert. Mit den Hauptabmessungen von 35 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 42,9 mm Breite nimmt das Lager primär radiale Kräfte auf.
Der Lagereinsatz findet vor allem in passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen Verwendung. Durch den balligen Außenring gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler der Welle aus, die bei der Gestellmontage oder durch Toleranzen im Grundkörper entstehen. Die Befestigung erfolgt über integrierte Gewindestifte direkt am Innenring, was eine zügige Arretierung auf gezogenen Wellen ermöglicht. Dank der vorhandenen Schmierbohrungen lässt sich das Lager über eine Gehäuseschmiereinrichtung bei Bedarf mit Schmierstoff nachversorgen.
Für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen ist das Modell mit einer beidseitig schleifenden Dreilippen-Dichtung ausgestattet. Diese drei Dichtkanten halten Staub, feine Partikel sowie Spritzwasser vom Kugelkäfig fern und bewahren den Schmierstoff im Lagerinneren. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad. Gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1, erfüllt der Lagereinsatz die gängigen Genauigkeitsanforderungen für industrielle Standardwellen.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Innenringbreite von 42,9 mm entspricht der Lagereinsatz genormten Maßen. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäusekörper mit sphärischer Aufnahmebohrung.
Integrierte Gewindestifte im Innenring fixieren das Lager kraftschlüssig auf der Welle. Nach dem Aufschieben auf den Lagersitz werden die Stifte festgezogen. Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle zusätzlich ab und mindert Verkantungen im Betrieb.
Drei hintereinander angeordnete Dichtlippen auf jeder Lagerseite bilden eine mehrstufige Barriere gegen eindringende Verunreinigungen wie Schmutz oder Feuchtigkeit. Durch den schleifenden Kontakt zur Gegenfläche wird gleichzeitig das Entweichen des Schmierfetts aus dem Innenraum unterbunden.
Die sphärische Mantelfläche des Außenrings ermöglicht Schwenkbewegungen in einer entsprechend geformten Gehäuseaufnahme. Hierdurch gleicht das Lager Fluchtungs- und Winkelfehler der Welle aus, die durch Montageungenauigkeiten oder Durchbiegungen entstehen, ohne dass die Wälzkörper klemmen.
Ausgelegt ist das Bauteil für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieses thermischen Fensters bleiben die Materialeigenschaften des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6, des Stahlblechkäfigs sowie der Dichtungselemente formstabil und betriebsbereit.
Bohrungen im Außenring ermöglichen das Nachfetten im eingebauten Zustand, wenn das Lager in einem Gehäuse mit Schmiernippel montiert ist. Frisches Fett lässt sich so direkt in die Laufbahn einbringen, während gebrauchter Schmierstoff verdrängt werden kann.
NTN Wälzlager (Deutschland) GmbH
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