NKE
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| 30 | 6,16 € | 55,45 € |
Das Spannlager UC214-211 von NKE Steyr bietet mit 68,26 mm Bohrung, balligem Außenring und Gewindestift-Befestigung eine montagefreundliche Lösung für Gehäuseanwendungen.
Das Spannlager UC214-211 von NKE Steyr ist ein einbaufertiges Wälzlager für industrielle Gehäuseeinheiten. Mit einer zölligen Bohrung von 68,26 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Gesamtbreite von 74,6 mm dient dieses Bauteil zur Lagerung rotierender Wellen bei überwiegend radialer Belastung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), deckt die Konstruktion einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Durch die integrierten Schmierbohrungen lässt sich das Lager bei Bedarf über das Gehäuse nachschmieren.
Dieses Spannlager kommt vor allem in Stehlager-, Flanschlager- oder Spannlagergehäusen zum Einsatz. Durch den balligen Außenring gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler oder Montageungenauigkeiten der Welle gegenüber dem Gehäuse aus. Typische Anwendungen finden sich im Maschinenbau, in Förderanlagen sowie in industriellen Antriebssträngen. Konstrukteure und Instandhalter nutzen die Baureihe insbesondere dort, wo Wellen mit zölligem Durchmesser gelagert und schnell fixiert werden sollen.
Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt das Lager UC214-211 kippsicher auf der Welle ab und unterstützt dadurch einen ruhigen Lauf. Zur Arretierung dienen integrierte Gewindestifte im Innenring, die sich direkt auf der Welle verspannen lassen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Bei der Auslegung sollte der Wellendurchmesser exakt auf 68,26 mm abgestimmt sein. Vorhandene Schmierbohrungen im Außenring ermöglichen die Schmierstoffzufuhr, sofern das Gehäuse über einen passenden Schmiernippel verfügt.
Mit einer Bohrung von 68,26 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Breite von 74,6 mm ist das Bauteil auf passende Gehäusekörper abgestimmt. Der beidseitig verbreiterte Innenring stellt dabei den erforderlichen Sitz auf der Welle her.
Die Fixierung erfolgt über Gewindestifte, die im Innenring eingelassen sind. Beim Anziehen drücken sich die Stifte gegen die Welle und fixieren die Position gegen axiales Verschieben sowie Verdrehen. Diese Befestigungsmethode erlaubt eine unkomplizierte Montage auf glatten Wellen ohne zusätzliche Spannhülsen.
Durch die sphärisch gewölbte Mantelfläche am Außenring kann sich das Lager in einer passend hohlkugelig ausgeführten Gehäusebohrung schwenken. Dies gleicht statische Winkelfehler aus, die durch Fluchtungsfehler bei der Gehäusemontage oder durch Durchbiegungen der Welle entstehen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. In diesem Temperaturfenster behält der Wälzlagerstahl 100Cr6 seine mechanischen Eigenschaften. Bei Betriebstemperaturen im oberen Grenzbereich empfiehlt sich die kontinuierliche Schmierstoffversorgung über die Schmierbohrungen im Außenring.
Über integrierte Schmierbohrungen im Außenring lässt sich frischer Schmierstoff direkt in das Innere leiten. Voraussetzung hierfür ist ein Gehäuse, das über einen Schmierkanal sowie einen Schmiernippel verfügt. Regelmäßiges Nachschmieren unterstützt den Betrieb bei Staub oder Feuchtigkeit.
Mit der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) erfüllt das Lager die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Diese Einstufung erlaubt einen gleichmäßigen Lauf und unterstützt den passgenauen Einbau auf Standardwellen.
NKE AUSTRIA GmbH
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