SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,10 € | 20,92 € |
| 25 | 2,20 € | 19,82 € |
| 50 | 3,30 € | 18,72 € |
Das Spannlager YET204-012 von SKF bietet mit 19,05 mm Bohrung, Exzenterspannring und balligem Außenring eine montagefreundliche Wellenlagerung zum Ausgleich statischer Fluchtungsfehler.
Das Spannlager YET204-012 von SKF ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit für Wellen mit einem Durchmesser von 19,05 mm. Die Konstruktion verbindet einen einseitig verbreiterten Innenring mit einem balligen Außenring für den Einbau in Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), nimmt das Bauteil primär radiale Belastungen auf. Die beidseitig schleifende Dichtung schützt das Lagersystem vor Verunreinigungen.
Die Einheit kommt vor allem dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen bei Fluchtungsfehlern radial gelagert werden müssen. Durch die sphärische Mantelfläche des Außenrings gleicht das Lager in Kombination mit dem Gehäuse statische Fluchtungsfehler der Welle aus. Dies reduziert Kantenspannungen bei Montageungenauigkeiten oder leichten Durchbiegungen.
Mit 47 mm Außendurchmesser und 31 mm Gesamtbreite entspricht die Einheit gängigen Gehäusepassungen. Für wechselnde thermische Bedingungen ist das Lager in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad einsetzbar und lässt sich über das Gehäuse nachschmieren.
Die Arretierung auf der Welle erfolgt über einen Exzenterspannring auf dem einseitig verbreiterten Innenringkragen. Durch das Verdrehen des Spannrings in Drehrichtung der Welle entsteht ein kraftschlüssiger Sitz, der abschließend über die Klemmschraube gesichert wird. Das System schont dabei die Welle gegenüber einfachen Stellschraubenbefestigungen.
Vor der Montage empfiehlt sich eine saubere, unbeschädigte Wellenoberfläche. Die beidseitig schleifende Dichtung hält Schmierfett im Lagerinneren und schirmt Partikel ab. Da die Ausführung nachschmierbar ist, lässt sich Schmierstoff bei regelmäßiger Wartung ergänzen.
Mit einer Bohrung von 19,05 mm, einem Außenringdurchmesser von 47 mm und einer Gesamtbreite von 31 mm inklusive des Innenrings passt das Lager in standardisierte Gehäuse. Die ballige Außenfläche fügt sich passgenau in Gehäuseeinheiten ein.
Die ballige Mantelfläche erlaubt es dem Lager, sich im Gehäuse auszurichten. Dadurch gleicht das Bauteil statische Winkelfehler und Fluchtungsungenauigkeiten aus, die durch Fertigungstoleranzen des Rahmens oder Wellendurchbiegungen im Betrieb entstehen. Dies verringert Verspannungen und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Spanne bleiben der Wälzlagerstahl 100Cr6 und die Dichtungselemente funktionsfähig. Bei höheren Betriebstemperaturen empfiehlt es sich, die Nachschmierintervalle anzupassen, um die Schmierwirkung des Fettes zu erhalten.
Das Lager wird auf die 19,05-mm-Welle aufgeschoben, woraufhin der Exzenterspannring auf dem Innenringkragen platziert wird. Durch Verdrehen des Rings in Drehrichtung entsteht eine kraftschlüssige Verbindung. Eine Klemmschraube sichert den Ring anschließend gegen unbeabsichtigtes Lösen.
Verbaut ist eine beidseitig schleifende Dichtung, deren Dichtlippen am Innenring anliegen. Diese Konstruktion schützt das Innere vor dem Eindringen von Staub sowie Schmutzpartikeln und hält den Schmierstoff im Lagerinneren.
Ja, diese Ausführung ist nachschmierbar ausgeführt. Über eine passende Schmierbohrung im Gehäuse und Außenring lässt sich bei Wartungsarbeiten frischer Schmierstoff in das Innere einbringen. Das Nachschmieren verdrängt gebrauchtes Fett und unterstützt eine lange Nutzungsdauer des Wälzlagers.
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