NKE
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| 30 | 7,32 € | 65,91 € |
Das nachschmierbare Spannlager GYE70 -KRRB von NKE Steyr (70x125x74,6 mm) bietet sicheren Halt durch den beidseitig verbreiterten Innenring und Gewindestifte.
Das Spannlager GYE70 -KRRB von NKE Steyr dient der Lagerung rotierender Wellen bei überwiegend radialer Beanspruchung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), entspricht die Fertigungsgüte der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm sowie einer Gesamtbreite von 74,6 mm ist dieser Lagereinsatz für Gehäuseeinheiten ausgelegt. Die beidseitige Lippendichtung schützt das Innere vor Verunreinigungen.
Das Spannlager GYE70 -KRRB kommt vor allem in Gehäuselagerungen zum Einsatz, bei denen Fluchtungsfehler auszugleichen sind. Durch die sphärische Mantelfläche des Außenrings passt sich der Einsatz an Gehäuse mit hohlkugeligem Sitz an. Dies gleicht statische Schiefstellungen der Welle aus, die bei der Montage oder durch Bautoleranzen entstehen. Gehäusekonstruktionen im Maschinenbau erhalten durch diese Bauart Schutz vor kantenlastigen Verspannungen.
Die Befestigung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im Innenring, wodurch sich die Welle zügig und stabil arretieren lässt. Der beidseitig verbreiterte Innenring sorgt für eine größere Auflagefläche auf der Welle. Dies verringert die Neigung zum Verkippen und unterstützt einen ruhigen Lauf. Zudem ist der Lagereinsatz nachschmierbar ausgeführt, was bei passenden Gehäusen das Auffrischen des Schmierstoffes im laufenden Betrieb erlaubt.
Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Gesamtbreite von 74,6 mm schließt die Bemaßung den Innenring direkt ein. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 eignet sich die Einheit für präzise geführte Wellen im Standard-Toleranzfeld.
Ausgestattet ist das Bauteil mit einer beidseitigen Lippendichtung in 2RS-Ausführung. Die Dichtlippen liegen elastisch am Innenring an und halten Staub sowie Feuchtigkeit vom Wälzkörpersatz fern. Gleichzeitig verhindert diese Bauform das unkontrollierte Austreten des Schmierfetts aus dem Lagerinnenraum, was die Lebensdauer der Lagerstelle unterstützt.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie das Dichtungsmaterial behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und Elastizität. Bei dauerhaften Einsatztemperaturen nahe der oberen Grenze empfiehlt sich ein regelmäßiges Nachschmieren über die vorgesehene Nachschmierbohrung.
Im Innenring eingelassene Gewindestifte dienen der Befestigung auf der Welle. Durch das Festziehen der Stifte verspannt sich der Innenring fest auf dem Wellenkörper, wodurch Axial- und Radialkräfte übertragen werden. Die beidseitige Verbreiterung des Innenrings stabilisiert den Lagersitz zusätzlich und mindert die Kippgefahr.
Über Öffnungen im Außenring kann bei Bedarf Schmierstoff in den Wälzkörperraum eingeleitet werden, sofern das verwendete Gehäuse mit einem Schmiernippel versehen ist. Die nachschmierbare Ausführung ermöglicht das Auffrischen der Schmierstoffreserve bei thermisch oder staubbelasteten Anwendungen.
Eine ballige Mantelfläche erlaubt das Ausrichten innerhalb eines passenden sphärischen Gehäusesitzes. Wenn Wellenfluchtungen montagebedingt leicht abweichen oder sich Trägerstrukturen minimal verwinden, gleicht das Lager diese statischen Winkelfehler ohne Zwangskräfte aus. Dadurch bleibt die Belastungsverteilung auf den Wälzkörpern symmetrisch erhalten.
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