UKF
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Die Spannhülse OH3138 H von UKF GmbH fixiert Wälzlager mit kegeliger Bohrung auf metrischen 170-mm-Wellen mittels Kegel 1:12 und integriertem Druckölanschluss.
Die Spannhülse OH3138 H ist ein mechanisches Befestigungselement zur reibschlüssigen Montage von Wälzlagern mit kegeliger Bohrung auf zylindrischen Wellen. Bei einem Innendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 172 mm eignet sich diese Hülse von UKF GmbH speziell für metrische Wellensitze. Durch die geschlitzte Konstruktion spannt sich das Bauteil beim axialen Aufschieben gleichmäßig fest. Das mitgelieferte Sicherungsblech sowie die passende Nutmutter sorgen für einen festen Halt der Baugruppe im laufenden Betrieb.
Diese Hülse kommt zum Einsatz, wenn Wälzlager mit kegeligem Innendurchmesser auf glatten oder abgesetzten metrischen Wellen montiert werden. Typische Einsatzfelder finden sich in schwer belasteten Maschinenwellen und Industrieanwendungen, bei denen Wellen mit 170 mm Durchmesser geführt werden. Das Element ermöglicht die freie Positionierung des Lagers entlang der Welle, ohne dass zusätzliche Absätze nötig sind.
Der integrierte Druckölanschluss und die Ölverteilungsnuten unterstützen das hydraulische Montageverfahren bei großen Lagerabmessungen. Über den Anschluss gelangt Drucköl gezielt zwischen Hülse, Welle und Lagerinnenring. Der entstehende Ölfilm verringert die Reibung während des Fügevorgangs. Dadurch lässt sich die axiale Verschiebung auf dem Kegel 1:12 kontrolliert durchführen, was Montage und spätere Demontage erleichtert.
Die Hülse besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 170 mm, einen Außendurchmesser von 252 mm und eine Gesamtbreite von 172 mm. Ihre kegelige Außenfläche weist ein Steigungsverhältnis von 1:12 auf. Diese Maße sind für metrische Wellen ausgelegt und erlauben die kraftschlüssige Aufnahme entsprechender Lagerinnenringe.
Die Ausführung umfasst neben dem Hülsenkörper eine passende Nutmutter sowie ein Sicherungsblech. Die Nutmutter dient dem kontrollierten axialen Aufpressen des Lagers auf die Kegelfläche. Das Sicherungsblech greift in die Nut der Mutter ein und verhindert deren selbsttätiges Lösen während des Betriebs der Maschine.
Bei dieser Ausführung wird über den Druckölanschluss Hydrauliköl zwischen die Passflächen von Hülse, Lager und Welle injiziert. Die eingefrästen Ölverteilungsnuten verteilen das Schmiermittel gleichmäßig über die Berührungsflächen. Der hydraulische Druck weitet die Bauteile elastisch auf, sodass das Wälzlager mit reduziertem Kraftaufwand aufgeschoben werden kann.
Das Modell ist für metrische Wellen mit einem Nenndurchmesser von 170 mm konzipiert. Da Spannhülsen keine Wellenabsätze oder Passfedernuten zwingend voraussetzen, lässt sich das Bauteil auf glatten Wellen an beliebiger Längsposition anbringen. Das erleichtert die Konstruktion und Fertigung zylindrischer Wellen.
Das Kegelverhältnis 1:12 beschreibt die Neigung der Hülsenaußenfläche. Auf einer axialen Länge von 12 mm ändert sich der Durchmesser um 1 mm. Dieses Verhältnis entspricht der Standard-Kegelbohrung zahlreicher Pendelrollenlager und Pendelkugellager, wodurch ein präziser Kraftschluss zwischen Welle und Lagerinnenring entsteht.
Durch das axiale Verschieben des Lagers auf die kegelige Spannhülse weitet sich der Lagerinnenring kontrolliert auf. Dadurch verringert sich die radiale Lagerluft im Inneren des Wälzlagers. Die Überwachung dieses Spiels vor und während des Festziehens ist notwendig, um die vorgesehene Betriebsfunktion einzuhalten.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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