SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,40 € | 7,69 € |
| 50 | 0,81 € | 7,28 € |
| 150 | 1,21 € | 6,88 € |
| 250 | 1,62 € | 6,47 € |
Das Sicherungsblech MB21 von SKF sichert Nutmuttern formschlüssig auf Wellen mit 105 mm Bohrung, 145 mm Außendurchmesser und 1,75 mm Stärke.
Das Sicherungsblech MB21 dient der formschlüssigen axialen Lagesicherung von Nutmuttern auf Wellen oder Spannhülsen. In Kombination mit passenden Wellenmuttern soll dieses Sicherungselement aus Stahl einem ungewollten Lösen der Verbindung durch Vibrationen oder Lastwechsel entgegenwirken. Die Konstruktion besitzt einen innenliegenden Führungslappen sowie mehrere am Außenumfang angeordnete Sicherungslappen. Bei industriellen Instandhaltungen und Neukonstruktionen unterstützt das Bauteil Wälzlageranordnungen bei der axialen Fixierung und erleichtert die Montage von Lagereinheiten.
Konstrukteure und Instandhalter verwenden das Sicherungsblech MB21 vor allem bei der Montage von Wälzlagern auf zylindrischen Wellensitzen oder in Verbindung mit Spannhülsen. Das Bauteil greift mit seinem Innenlappen in die vorbereitete Wellennut ein, während ein äußerer Lappen nach dem Festziehen der Nutmutter in deren Aussparung umgebogen wird. Dieser mechanische Formschluss dient dazu, Lagerbaugruppen auf Wellenanordnungen gegen ein Verdrehen der Mutter abzusichern und die axiale Positionierung stabil zu halten.
Entscheidend für die Passgenauigkeit sind die exakten Abmessungen: Mit einer Bohrung von 105 mm, einem Außendurchmesser von 145 mm und einer Materialbreite von 1,75 mm ist das Bauteil auf entsprechende Wellendurchmesser abgestimmt. Der verwendete Stahl bietet die notwendige Festigkeit für ein sauberes Biegen der Außenlappen, ohne dass das Material versprödet. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung des Nutquerschnitts; zudem sollte stets ein unbenutztes Sicherungsblech gewählt werden, da mehrfach gebogene Lappen ermüden können.
Dieses Bauteil fungiert als mechanische Verdrehsicherung für Wellenmuttern. Es fixiert die Nutmutter nach dem Einstellen des Lagerspiels formschlüssig auf der Welle. Dies trägt dazu bei, ein allmähliches Lockern geschraubter Lagerverbindungen unter Einfluss von Vibrationen oder wechselnden Belastungen im laufenden Betrieb zu vermeiden.
Die Ausführung weist eine Bohrung von 105 mm, einen Außendurchmesser von 145 mm sowie eine Breite von 1,75 mm auf. Diese Maße müssen exakt zur verwendeten Welle, der Nutgeometrie und der zugehörigen Wellenmutter passen.
Der Werkstoff Stahl verbindet Festigkeit mit ausreichender Dehnbarkeit, wodurch sich die äußeren Sicherungslappen formschlüssig in die Aussparungen der Nutmutter biegen lassen. Gleichzeitig widersteht der Stahl den mechanischen Scherkräften im regulären Betrieb.
Zunächst wird das Blech mit seinem inneren Lappen in die Längsnut der Welle geschoben. Nach dem Aufschrauben und Festziehen der passenden Wellenmutter wird einer der äußeren Lappen gezielt in eine fluchtende Nut der Mutter gebogen. Dieser Formschluss blockiert das Weiterdrehen der Mutter mechanisch.
Bei jeder Demontage empfiehlt sich der Austausch gegen ein neues Exemplar. Das Zurückbiegen und erneute Umbiegen der Blechlappen führt zu Kaltverfestigung und Gefügeermüdung im Stahl. Dadurch steigt das Risiko eines Lappenbruchs, was die Sicherung der Nutmutter gefährden könnte.
In industriellen Lagerungen wird das Blech üblicherweise zusammen mit genormten Nutmuttern sowie passenden Wälzlagern auf zylindrischen Wellen oder Spannhülsen eingesetzt. Es sichert dabei Lageranordnungen, die axial fixiert werden müssen und auf Wellensitzen mit 105 mm Durchmesser liegen.
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