FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,10 € | 267,85 € |
| 5 | 28,19 € | 253,76 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7222 -B-XL-JP von FAG bietet mit den Maßen 110x200x38 mm hohe axiale Tragfähigkeit bei kombinierten Belastungen.
Das Schrägkugellager 7222 -B-XL-JP von FAG ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 38 mm nimmt dieses einreihige Lager hohe Radialkräfte sowie einseitig gerichtete Axialkräfte auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den Laufbahnen. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und normaler Radiallagerluft eignet sich dieses Lager für präzise geführte Wellen in vielfältigen Maschinenkonstruktionen.
Dieses einreihige Schrägkugellager eignet sich für Lagerungsanordnungen mit kombinierten Lasten und einseitiger Axialbeanspruchung. Da Schrägkugellager konstruktionsbedingt Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau häufig paarweise gegen ein zweites Lager oder als angestellte Lagerung. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierung über das betriebliche Öl- oder Fettsystem. Das Wälzlager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab und bleibt in diesem Bereich formstabil.
Ein Druckwinkel von 40 Grad bewirkt, dass die Kraftübertragung zwischen Innen- und Außenring schräg zur Radialebene verläuft. Dadurch nimmt das Schrägkugellager 7222 -B-XL-JP axiale Kräfte wirkungsvoll auf. Bei dieser offenen Ausführung übernimmt die Gehäusekonstruktion die externe Abdichtung der Laufbahnen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper verlässlich bei mechanischer Beanspruchung. Bei der Montage ist die korrekte Einbaurichtung der unsymmetrischen Laufbahnschultern zu berücksichtigen.
Dieses Wälzlager hat einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 38 mm. Die Fertigung erfolgt in Standard-Toleranzklasse P0 (entspricht ABEC 1) und mit zylindrischer Bohrung. Durch diese Hauptabmessungen lässt sich das Schrägkugellager passgenau auf entsprechenden Wellen und in genormten Gehäusebohrungen montieren.
Der Druckwinkel bezeichnet die Neigung der Berührungslinie zwischen den Kugeln und den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem einreihigen Lager eine erhöhte axiale Belastbarkeit in einer Richtung. Treten kombinierte Belastungen aus radialen und hohen axialen Kräften auf, leitet diese Innenkonstruktion die resultierenden Kräfte kontrolliert ab.
Die Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieses Material zeichnet sich durch hohe Formstabilität und Ermüdungsfestigkeit im Wälzkontakt aus. Für die Führung der Kugeln sorgt ein stabiler Stahlblechkäfig. Das Bauteil ist für einen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt und behält in dieser Spanne seine Festigkeit.
Offene Wälzlager besitzen keine werksseitig montierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Bauform ermöglicht die kontinuierliche Versorgung durch zentrale Schmiersysteme, Ölbadschmierung oder anwendungsspezifische Schmierfette. Beim Betrieb in geschlossenen Maschinenbaugruppen übernimmt das Gehäuse die Abdichtung gegen Schmutzpartikel. Zudem verringert das Fehlen schleifender Dichtlippen den Reibungswiderstand im Lager.
Einreihige Schrägkugellager nehmen axiale Belastungen konstruktionsbedingt nur in einer Richtung auf. In der Praxis werden sie deshalb meist spiegelbildlich zu einem zweiten Lager verbaut, beispielsweise in O- oder X-Anordnung. Dadurch lässt sich die Lagerung spielfrei oder mit einer definierten Vorspannung anstellen. Dies unterstützt eine präzise Führung der Welle bei wechselnden Belastungsrichtungen.
Die Lagerluft bezeichnet das Spiel, um das sich die Ringe vor dem Einbau gegeneinander verschieben lassen. Die Ausführung mit normaler Lagerluft eignet sich für Standard-Passungen und gleichmäßige Betriebstemperaturen. Beim Einstellen gegen ein Gegenlager bestimmt die axiale Anstellung das eigentliche Betriebsspiel, sodass das Lager im Betrieb ruhig und führungsgenau abrollt.
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