SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 20,01 € | 380,16 € |
| 3 | 40,02 € | 360,15 € |
Das SKF Schrägkugellager 7318 BECBJ nimmt mit 40 Grad Druckwinkel und den Maßen 90x190x43 mm hohe einseitig axiale sowie radiale Kräfte auf.
Das einreihige Schrägkugellager 7318 BECBJ von SKF ist für anspruchsvolle Lagerungen mit kombinierten Belastungen konzipiert. Dank der Abmessungen von 90 mm Bohrungsdurchmesser, 190 mm Außendurchmesser und 43 mm Breite eignet sich die Konstruktion für schwere Wellenlagerungen im Maschinenbau. Das offene Wälzlager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und führt die Wälzkörper in einem stabilen Stahlblechkäfig. Bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad behält der Werkstoff seine Maßhaltigkeit.
Dieses Schrägkugellager nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte und ausgeprägte Axialkräfte in einer Richtung auf. Durch den Druckwinkel von 40 Grad leitet das Lager axiale Führungskräfte gezielt über die schräg gestellten Laufbahnen ab. Geeignete Einsatzbereiche sind Wellenführungen mit einseitig gerichteter Axialbelastung bei gleichzeitiger Radialbeanspruchung. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Flansch oder Nut am Außenring handelt, erfolgt der Einbau direkt in ein geschmiertes Gehäuse.
Die Ausführung BECBJ zeichnet sich durch eine angepasste Innengeometrie sowie einen Stahlblechkäfig aus. Bei einer paarweisen Montage in O- oder X-Anordnung weist das Lagerpaar herstellerseitig eine geringe Axialluft auf, was die Einstellung im Gehäuse vereinfacht. Für Instandhalter und Konstrukteure bedeutet dies planbare Einbauverhältnisse ohne aufwendiges Nachdistanzieren. Die Konstruktion verlangt eine wirksame externe Abdichtung, da das offene Lager keine integrierten Dichtelemente besitzt.
Das Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Baubreite von 43 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese genormten Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Lagergehäuse und auf Wellensitze.
Ein Druckwinkel von 40 Grad sorgt für eine hohe axiale Belastbarkeit in einer Richtung bei gleichzeitiger Aufnahme radialer Kräfte. Die wirkenden Belastungslinien verlaufen schräg zur Radialebene, wodurch Axialkräfte effektiv abgestützt werden. Bei vorrangig axialer Beanspruchung bietet dieser Winkel eine erhöhte axiale Steifigkeit im Vergleich zu Lagern mit kleinerem Winkel.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das Schmiermittel, wahlweise Schmierfett oder Schmieröl, gelangt ungehindert an die Kugeln und Laufbahnen. Zum Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit sind in der umgebenden Gehäusekonstruktion externe Dichtelemente vorzusehen.
Wird das Lagerpaar in O- oder X-Anordnung verbaut, entsteht im Verbund konstruktionsbedingt eine geringe Axialluft. Dies erleichtert die Montage, da kein manuelles Ausmessen von Passscheiben zur Spieleeinstellung erforderlich ist. Die normale Radiallagerluft des Einzellagers wandelt sich im angestellten Satz in ein definiertes axiales Betriebsspiel um.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Auch der verbaute Stahlblechkäfig verträgt diese thermischen Bedingungen. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist darauf zu achten, dass der gewählte Schmierstoff sowie externe Dichtungen für die jeweilige Einsatztemperatur geeignet sind.
Das Lager wird in der Toleranzklasse Normal gefertigt, was P0 bzw. PN und ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsstufe erfüllt die Standardanforderungen im allgemeinen Industrie- und Maschinenbau hinsichtlich Rundlauf- und Maßgenauigkeit. Spezielle Hochgenauigkeits-Spindellagerungen sind mit dieser Toleranzklasse nicht vorgesehen.
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