FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 22,30 € | 423,64 € |
| 3 | 44,59 € | 401,35 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7319 -B-XL-JP-UA von FAG mit den Maßen 95x200x45 mm nimmt hohe Radialkräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf.
Mit dem Schrägkugellager 7319 -B-XL-JP-UA liefert FAG ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für vielseitige Industrieanwendungen. Die Konstruktion weist eine Bohrung von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 45 mm auf. Durch den Druckwinkel von 40 Grad leitet dieses einreihige Lager Axialkräfte gezielt in einer Richtung ab. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Dieses Wälzlager eignet sich für Lagerungsstellen im Maschinenbau, bei denen gleichzeitig hohe radiale Lasten und einseitig wirkende axiale Führungskräfte auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich bei starren Wellenführungen mit kombinierter Belastung. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Schmiermittelversorgung unmittelbar über den Gehäuseraum mit Öl oder Schmierfett.
Die Kennzeichnung UA steht für eine Universalausführung zur paarweisen Montage. Werden zwei dieser Schrägkugellager in O- oder X-Anordnung zusammengestellt, stellt sich im Lagersatz konstruktiv bedingt eine geringe Axialluft ein. Sie können die Lager dadurch ohne Passscheiben direkt nebeneinander montieren. Für Instandhalter und Konstrukteure vereinfacht dies den Einbau, während das System Axialkräfte aus beiden Richtungen aufnehmen kann.
Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 45 mm entspricht das Lager standardisierten Abmessungen. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in passenden Gehäusebohrungen.
Der mit dem Kennzeichen B definierte Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftübertragung zwischen Innenring, Kugeln und Außenring. Gegenüber Lagern mit kleineren Druckwinkeln nimmt diese Geometrie höhere Axialkräfte in einer Richtung auf. Das Lager stützt radiale und axiale Belastungen kombiniert ab.
Das Nachsetzzeichen JP kennzeichnet einen Stahlblechkäfig. Dieser Käfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und hält das Eigengewicht des Lagers gering. Die Stahlblechausführung arbeitet über das gesamte Spektrum des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad formstabil und eignet sich für gängige Schmierstoffe.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das Schmiermittel kann dadurch ungehindert durch das Lager zirkulieren, was vor allem in ölgeschmierten Gehäusen vorteilhaft ist. Vor der Inbetriebnahme wird das Lager mit Schmierstoff versorgt, während externe Dichtungen das Lager vor Verschmutzung schützen.
Die Angabe P0 beziehungsweise PN entspricht der Normaltoleranz und ist vergleichbar mit ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau vollständig ab.
Bei der paarweisen Anordnung zweier UA-Lager bestimmt die Ausrichtung die Stützbasis. Die O-Anordnung spreizt die Drucklinien nach außen, was eine hohe Kippsteifigkeit bewirkt und sich für Biegemomente empfiehlt. Bei der X-Anordnung laufen die Drucklinien nach innen zusammen, wodurch die Lagerung unempfindlicher gegenüber geringen Fluchtungsfehlern der Welle reagiert.
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