NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 13,03 € | 117,33 € |
Das Schrägkugellager MJT1.7/8 von NKE Steyr nimmt über seinen 35-Grad-Druckwinkel kombinierte Radial- und einseitige Axialkräfte bei 47,62 mm Bohrungsdurchmesser auf.
Das Schrägkugellager MJT1.7/8 von NKE Steyr ist als einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen konzipiert. Die Fertigung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Laufbahnen eine hohe Formstabilität im industriellen Dauerbetrieb. Durch die zölligen Anschlussmaße mit 47,62 mm Innendurchmesser, 114,3 mm Außendurchmesser und einer Breite von 26,98 mm eignet sich diese Ausführung für Baugruppen mit entsprechendem zölligen Wellenmaß. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand.
Konstrukteure setzen dieses Schrägkugellager ein, wenn neben hohen radialen Kräften gleichzeitig axiale Belastungen in einer Richtung auf die Welle wirken. Durch die offene Bauweise lässt sich das Lager direkt über das Schmiersystem der umgebenden Baugruppe mit Schmierfett oder Schmieröl versorgen. Typische Einbauorte finden sich in Wellenlagerungen, bei denen Gegenlager die axiale Gegenführung übernehmen und eine kontinuierliche Schmiermittelzufuhr über das Maschinengehäuse bereitsteht.
Der Druckwinkel bestimmt die Richtung, unter der die Kräfte von einer Laufbahn auf die andere übergehen. Mit einem Druckwinkel von 35 Grad nimmt das Schrägkugellager MJT1.7/8 vergleichsweise hohe Axialkräfte in einer Richtung auf. In der Standardausführung besitzt der zylindrische Außenring weder Nut noch Flansch, was eine passgenaue Montage in glatten Gehäusebohrungen unterstützt. Das Lager weist die Normaltoleranz P0/PN (entsprechend ABEC 1) sowie normale Radiallagerluft auf.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 47,62 mm, einen Außendurchmesser von 114,3 mm sowie eine Gesamtbreite von 26,98 mm. Diese zöllig basierten Abmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum an Welle und Gehäusebohrung.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Kraftwirkungslinie gegenüber der Radialebene des Wälzlagers. Ein Winkel von 35 Grad verschiebt die Belastbarkeit zugunsten höherer Axialkräfte in einer Wirkrichtung, während das Bauteil weiterhin Radialkräfte aufnimmt. Für wechselnde Axiallasten ist eine paarweise Anstellung mit einem Gegenlager erforderlich.
Als offenes Wälzlager verfügt die Einheit über keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das Schmiermittel gelangt somit ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen, wodurch das Lager für ölgeschmierte Systeme oder extern gekapselte Fettlagersitze prädestiniert ist. Die umgebende Gehäusekonstruktion übernimmt dabei den Schutz vor Schmutzpartikeln.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Bei der Konzeption der Lagerstelle ist zu berücksichtigen, dass das gewählte Schmiermittel innerhalb dieses thermischen Rahmens funktionstüchtig bleibt und die erforderliche Schmierfilmviskosität aufrechterhält.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Kugeln auf der Teilkreisbahn und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das Bauteil zeichnet sich durch eine stabile Führung aus und lässt ausreichend Freiraum für die Verteilung des Schmiermittels zwischen Innen- und Außenring.
Die Klassifizierung P0 beziehungsweise PN steht für die genormte Standard-Toleranzklasse im Wälzlagerbereich, die dem US-amerikanischen Standard ABEC 1 entspricht. Sie definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für industrielle Anwendungen, die keine speziellen Hochpräzisionsanforderungen an die Lagerstelle stellen.
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