FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das zweireihige Schrägkugellager 3313 -BD-XL von FAG mit den Maßen 65x140x58,7 mm nimmt kombinierte Radial- und Axiallasten in beide Richtungen auf.
Das Schrägkugellager 3313 -BD-XL ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager des Herstellers FAG mit den Hauptabmessungen 65 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 58,7 mm Breite. Durch den Aufbau mit zwei Kugelreihen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nimmt das Bauteil Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig. Mit einer Temperaturspanne von -20 bis +150 Grad eignet sich das Lager für vielseitige Industrieanwendungen.
Dieses zweireihige Lager kommt dort zum Einsatz, wo kompakte Baubreiten und die gleichzeitige Aufnahme von Radialkräften und beidseitigen Axialkräften gefordert sind. Durch die starre Konstruktion ersetzt es häufig Paare aus zwei einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung. Typische Einsatzbereiche finden sich in Getrieben und starren Lagerungsanordnungen, bei denen definierte Führungskräfte auf die Welle wirken.
Der Druckwinkel von 30 Grad bestimmt die Kraftübertragung zwischen Laufbahnen und Kugeln. Dieser Winkel unterstützt eine ausgewogene Lastverteilung bei kombinierten Belastungen und erhöht die axiale Steifigkeit im System. Die Toleranzklasse P6 (entspricht ABEC 3) kennzeichnet eine engere Maß- und Laufgenauigkeit gegenüber der Normaltoleranz. Dies begünstigt einen ruhigen Rundlauf und mindert Vibrationen bei mittleren bis höheren Drehzahlen. Als offenes Lager erfordert die Ausführung eine passende externe Abdichtung sowie Schmierstoffversorgung.
Mit einer zylindrischen Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 58,7 mm entspricht die Ausführung der metrischen Baureihe 33. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch ausgeführt, was den Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen erlaubt.
Weil es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, gelangt Schmierstoff direkt an die Laufbahnen und den Stahlblechkäfig. Je nach Einsatzfall kommen Fett- oder Ölschmierungen in Betracht. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 steht für eine gesteigerte Rundlauf- und Maßgenauigkeit gegenüber der Normaltoleranz. Geringere Toleranzschwankungen an Innen- und Außenring begünstigen eine gleichmäßige Lastverteilung auf die Wälzkörper und unterstützen einen vibrationsarmen Lauf im Betrieb.
Über die beiden Kugelreihen mit einem Druckwinkel von 30 Grad nimmt das Schrägkugellager radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beide Richtungen auf. Die Laufbahnanordnung entspricht funktional einem gepaarten Lagersatz und verleiht der Wellenführung eine hohe Steifigkeit gegenüber Kippmomenten.
Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und versehen mit einem Stahlblechkäfig, ist das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Bei der Konzeption der Lagerstelle ist darauf zu achten, dass gewählte Schmierstoffe und externe Dichtungen für denselben Temperaturbereich freigegeben sind.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem herstellerseitig definierten Standardspiel für übliche Passungsverhältnisse auf Welle und Gehäuse. Diese Auslegung trägt dazu bei, thermisch bedingte Verspannungen der Wälzkörper im regulären Betrieb bei gleichmäßiger Erwärmung zu vermeiden.
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