FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,32 € | 63,31 € |
| 30 | 6,66 € | 59,97 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3307 -BD-XL-C3 von FAG mit den Maßen 35x80x34,9 mm nimmt kombinierte Radial- und Axialbelastungen in beiden Richtungen auf.
Dieses offene Schrägkugellager 3307 -BD-XL-C3 verfügt über zwei Kugelreihen und einen stabilen Stahlblechkäfig. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, deckt das Bauteil einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Mit einer Fertigung nach Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 eignet sich die Komponente für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Der Druckwinkel von 30 Grad unterstützt die Aufnahme von beidseitigen Axialkräften und hohen Radialkräften bei kompakter Baubreite.
Zweireihige Schrägkugellager kommen vorrangig dort zum Einsatz, wo kombinierte Belastungen aus radialen und axialen Richtungen gleichzeitig auftreten. Durch den Druckwinkel von 30 Grad stützt die Einheit axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Typische Anwendungen finden sich in rotierenden Wellenlagerungen sowie in allgemeinen Antriebssträngen des Maschinenbaus. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Einbindung in bestehende Schmierkreisläufe Ihrer Konstruktion.
Die Ausführung mit leicht erhöhter Radiallagerluft C3 dient dem Ausgleich thermischer Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad. Zudem federt das vergrößerte Radialspiel leichte Durchbiegungen der Welle sowie stramme Passungssitze bei der Montage ab. Die engere Toleranzklasse P6 reduziert den radialen und axialen Schlag der Lagerringe gegenüber der Normaltoleranz. Eine externe Abdichtung des Gehäuses ist einzuplanen, um das Eintreten von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Gesamtbreite von 34,9 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in passgenauen Gehäuse- und Wellensitzen des Maschinenbaus.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses größere Betriebsspiel wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn sich Welle oder Gehäuse im laufenden Betrieb erwärmen. Auch bei festen Passungen auf der Welle bleibt so das erforderliche Restspiel erhalten.
Die Lagerringe und Wälzkörper sind aus klassischem Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6 gefertigt. Dieser durchgehärtete Werkstoff bietet eine hohe Formstabilität unter Belastung sowie eine hohe Verschleißfestigkeit. Zur Führung der beiden Kugelreihen dient ein formstabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen den Laufbahnen und den Kugeln im Verhältnis zur Radialebene. Bei einem Winkel von 30 Grad überträgt das Bauteil sowohl radiale Kräfte als auch beidseitig wirkende axiale Belastungen. Dadurch ersetzt die zweireihige Ausführung häufig zwei separate, gegeneinander angestellte Einzellager.
Als offenes Schrägkugellager verfügt die Ausführung über keine herstellerseitigen Dichtscheiben und keine vordefinierte Schmierstofffüllung. Vor der Inbetriebnahme ist ein geeignetes Schmierfett oder Schmieröl einzubringen, abgestimmt auf Drehzahl und Umgebungstemperatur. Ergänzend sind externe Gehäusedichtungen erforderlich, die Schmierstoffverluste und Schmutzeintrag abhalten.
Das Lager ist für einen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzwerte behält der Wälzlagerstahl seine Festigkeit und seine Maßhaltigkeit. Das gewählte Schmiermittel muss für die jeweils anfallende Betriebstemperatur freigegeben sein, um den Schmierfilm im Laufbetrieb stabil zu halten.
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