3213 -BD-XL-C3 Schrägkugellager von FAG
3213 -BD-XL-C3 Schrägkugellager von FAG

FAG

Schrägkugellager FAG 3213 -BD-XL-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
65 mm
Außendurchmesser
120 mm
Breite
38,1 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
30 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
1,67 kg
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Schrägkugellager FAG 3213 -BD-XL-C3
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Schrägkugellager FAG 3213 -BD-XL-C3

Das zweireihige Schrägkugellager 3213 -BD-XL-C3 von FAG mit den Maßen 65x120x38,1 mm nimmt hohe radiale sowie beidseitig axiale Belastungen auf.

Das Schrägkugellager 3213 -BD-XL-C3 ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem stabilen Stahlblechkäfig. Durch die zwei Kugelreihen entspricht der innere Aufbau funktionell einem gepaarten Lagersatz, beansprucht im Gehäuse jedoch einen geringeren axialen Bauraum als zwei Einzellager. Ein Druckwinkel von 30 Grad ermöglicht die Aufnahme kombinierter Kräfte. Die Ausführung eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.

Für welche Belastungen eignet sich das Schrägkugellager 3213 -BD-XL-C3?

Dieses Wälzlager kommt in Lagerungen zum Einsatz, bei denen rotierende Wellen durch gleichzeitig auftretende Radialkräfte und wechselnde Axialkräfte geführt werden. Relevante Anwendungsfelder sind kompakte Getriebekonstruktionen oder Antriebswellen mit beidseitiger axialer Führungsaufgabe. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, lässt sich die Lagerstelle direkt in bestehende Ölkreisläufe einbinden oder über das Gehäuse extern abdichten. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Nut, was den standardisierten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen erleichtert.

Welche Vorteile bieten die C3-Lagerluft und Toleranzklasse P6?

Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Diese Eigenschaft gleicht wärmebedingte Ausdehnungen von Welle oder Gehäuse im laufenden Betrieb aus, ohne dass sich das Lagerspiel unzulässig verengt. Die Fertigung nach Toleranzklasse P6 (entsprechend ABEC 3) sorgt gegenüber normalen Standardlagern für eine gesteigerte Lauf- und Maßgenauigkeit. Das begünstigt einen ruhigen Lauf bei höheren Drehzahlen und vermindert Schwingungen im Antriebsstrang.

Welche Abmessungen hat das Schrägkugellager 3213 -BD-XL-C3?

Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Gesamtbreite von 38,1 mm. Mit diesen genormten Maßen lässt es sich präzise in Gehäuse und auf Wellen mit passenden Durchmessern montieren.

Was bedeutet der Druckwinkel von 30 Grad?

Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Druckwinkel von 30 Grad dient dazu, Axialkräfte in beiden Richtungen aufzunehmen und gleichzeitig radiale Lasten abzustützen.

Warum ist die Ausführung mit C3-Lagerluft sinnvoll?

Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte interne Radialluft vor dem Einbau. Sie verhindert ein Verspannen des Lagers, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse gewählt werden.

Wie wird das offene Lager geschmiert und geschützt?

Da dieses Modell keine integrierten Dichtungen besitzt, ist eine Schmierstoffzufuhr über die Gehäusekonstruktion erforderlich. Es kann mit Schmierfett oder Schmieröl betrieben werden. Das umgebende Gehäuse erfordert externe Dichtelemente wie Wellendichtringe, um den Schmierstoff zu halten und Verunreinigungen abzuwehren.

Welcher Temperaturbereich ist für dieses FAG-Lager zulässig?

Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig tragen innerhalb dieser Spanne zu einer stabilen Maßhaltigkeit und Funktionssicherheit bei thermischer Beanspruchung bei.

Was zeichnet die Toleranzklasse P6 aus?

Die Toleranzklasse P6, vergleichbar mit ABEC 3, definiert engere Maß- und Lauftoleranzen als die Standardklasse Normal. Dies führt zu geringeren Rundlauffehlern, verbessert die Führungsgenauigkeit der Welle und unterstützt einen vibrationsarmen Betrieb bei höheren Anforderungen.

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