FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,26 € | 42,99 € |
| 30 | 4,52 € | 40,73 € |
Das Schrägkugellager 3206 -BD-XL mit den Maßen 30x62x23,8 mm nimmt Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte bei kompakter Bauweise auf.
Das Schrägkugellager 3206 -BD-XL von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für industrielle Anwendungen. Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 23,8 mm stützt dieses offene Lager kombinierte Belastungen ab. Die zweireihige Bauweise bündelt die Führungsfunktion zweier einreihiger Lager in einem Bauteil. Dadurch reduziert sich der axiale Bauraumbedarf bei gleichzeitig hoher Formstabilität.
Das Schrägkugellager 3206 -BD-XL eignet sich für Lagerungsstellen, an denen Wellen gleichzeitig durch Radialkräfte und beidseitige axiale Schubkräfte beansprucht werden. Durch den Druckwinkel von 30 Grad nimmt die Konstruktion axiale Führungskräfte sowie Kippmomente auf. Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben ist diese Ausführung für ölgeschmierte Systeme oder Gehäuse mit bauseitiger Abdichtung vorgesehen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad.
Der Druckwinkel von 30 Grad bestimmt die Kraftübertragung schräg zur Radialebene und ermöglicht die beidseitige Aufnahme axialer Lasten. Die Toleranzklasse P6 (entsprechend ABEC 3) bietet eine engere Maß- und Rundlaufgenauigkeit gegenüber der Normaltoleranz, was die Laufruhe unterstützt. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft, verlangt das offene Lager eine Schmierstoffauswahl passend zu den jeweiligen Umgebungsbedingungen.
Zwei gegeneinander angestellte Kugelreihen in einem Außen- und Innenring mit 30 mm Bohrung, 62 mm Außendurchmesser und 23,8 mm Breite kennzeichnen diese Bauform. Das Lager stützt Radialkräfte sowie Axialkräfte aus beiden Richtungen ab. Durch den 30-Grad-Druckwinkel bietet es eine axiale Steifigkeit für genaue Wellenführungen.
Mit der Toleranzklasse P6, international auch als ABEC 3 bezeichnet, gelten engere Fertigungstoleranzen bezüglich Maßhaltigkeit und Rundlauf. Lager mit dieser Einstufung weisen eine feinere Präzision als Standardausführungen auf. Dies mindert Schwingungen im Antriebsstrang und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung über die Wälzkörper.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig, behält das Bauteil in diesem Fenster seine Formstabilität. Für den Betrieb ist zu beachten, dass das gewählte Schmiermittel für denselben thermischen Rahmen freigegeben ist.
Offene Ausführungen ohne schleifende Dichtelemente verringern das Reibungsmoment und ermöglichen den ungehinderten Durchfluss von Schmieröl in geschlossenen Gehäusen. Die Lagerstelle verlangt eine saubere Einbauumgebung sowie externe Dichtungen am Gehäuse, um Partikel fernzuhalten und Schmierstoffverluste zu vermeiden.
Das Radialspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen entspricht im unverbauten Zustand der definierten Normalklasse. Diese Bemessung sorgt dafür, dass nach dem Aufpressen auf die Welle sowie unter betriebsbedingter Erwärmung ein funktionierendes Betriebsspiel erhalten bleibt, um Verspannungen zu vermeiden.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen auf Abstand und verhindert den direkten Kontakt zwischen den Kugeln. Er zeichnet sich durch Formstabilität bei moderatem Eigengewicht aus und ist für den Betriebstemperaturbereich bis +150 Grad ausgelegt.
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