SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 44,07 € | 837,28 € |
| 3 | 88,14 € | 793,21 € |
Das Schrägkugellager 7321 BEGAM von SKF mit 105 mm Bohrung nimmt kombinierte Radial- und einseitige Axiallasten auf.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7321 BEGAM zeichnet sich durch seinen Kontaktwinkel von 40 Grad aus. Der Hersteller SKF fertigt die Ringe und Wälzkörper aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Konstruktionsbedingt überträgt die schräge Laufbahnanordnung Kräfte unter einem definierten Winkel zwischen Welle und Gehäuse. Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtungen lässt sich das Bauteil flexibel in bestehende Schmierkreisläufe einbinden.
Kombinierte Lasten stellen hohe Ansprüche an die Lagerung. Durch den steilen Druckwinkel von 40 Grad nimmt das Schrägkugellager Axialkräfte in einer Richtung besonders gut auf, während gleichzeitig radiale Lasten übertragen werden. Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper sicher und widersteht mechanischen Belastungen. In Paarung montiert, beispielsweise in O- oder X-Anordnung, erzeugt dieser Lagertyp eine leichte Vorspannung. Dies trägt zu einer spielfreien Führung von rotierenden Wellen in anspruchsvollen Antriebssystemen bei.
Messingkäfige bieten eine ausgeprägte Festigkeit und eignen sich für schwierige Umgebungsbedingungen. Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Fertigung erfolgt in der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Bei der Auslegung der Anschlusskonstruktion empfiehlt sich eine sorgfältige Abstimmung der Schmierstoffversorgung, da das offene Bauteil vor partikelförmigen Verunreinigungen geschützt werden sollte. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, was einen unkomplizierten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen ermöglicht.
Mit einem Innendurchmesser von 105 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm und einer Breite von 49 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen. Diese Geometrie ermöglicht den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Gehäusen.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen Innenring, Kugeln und Außenring relativ zur Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad verleiht dem Wälzlager eine hohe axiale Belastbarkeit in eine Richtung bei gleichzeitiger Übertragung von Radialkräften.
Das Schrägkugellager ist so abgestimmt, dass ein Satz bei Montage in O- oder X-Anordnung eine definierte leichte Vorspannung aufweist. Dadurch erzielen Konstrukteure eine steife, exakte Wellenführung ohne spürbares Axialspiel im Betrieb.
Ringe und Kugeln sind aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Für die Kugelzonenführung kommt ein formstabiler Messingkäfig zum Einsatz, der auch bei Schwingungen und höheren Belastungen ein verlässliches Führungsverhalten bewahrt.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Um diesen thermischen Rahmen voll auszuschöpfen, muss das gewählte Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur der Gesamtanlage abgestimmt sein.
Als offene Variante konzipiert, gestattet das Modell den freien Durchfluss von Betriebsöl oder die gezielte Erstbefettung vor Ort. Das Bauteil erfordert eine geschützte Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership