INA
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Das zweireihige Schrägkugellager 3003 von INA-Schaeffler nimmt mit den Maßen 17x35x14 mm radiale und beidseitig axiale Belastungen im kompakten Bauraum auf.
Das Schrägkugellager 3003 von INA-Schaeffler ist ein zweireihiges Wälzlager, das gleichzeitig radiale und beidseitig wirkende axiale Kräfte aufnimmt. Mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm und einer Breite von 14 mm bietet dieses Bauteil eine steife Wellenführung bei vergleichsweise geringem Bauraumbedarf. Konstruktiv entspricht die zweireihige Bauweise zwei gegeneinander angestellten einreihigen Schrägkugellagern, baut jedoch in axialer Richtung schmaler und vereinfacht die Montage in Maschinen und Aggregaten.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo kombinierte Belastungen aus beiden axialen Richtungen sowie radiale Kräfte auf engem Raum auftreten. Typische Einsatzgebiete sind kompakte Lagerungen und Antriebseinheiten, die eine genaue axiale Fixierung der Welle verlangen. Durch die Anordnung der beiden Kugelreihen nimmt das Lager auch Kippmomente auf. Konstruktionen nutzen diese Ausführung gern, wenn ein Lagersatz aus Einzellagern zu viel axialen Einbauraum beanspruchen würde.
Die zweireihige Bauform spart gegenüber zwei separaten Lagern axiale Baubreite ein. Während einreihige Ausführungen Axialkräfte lediglich in einer Richtung aufnehmen und spiegelbildlich gegeneinander angestellt werden müssen, führt dieses Bauteil die Welle in beiden Richtungen axial. Bei der Konstruktion empfiehlt sich, dass die Anschlussmaße der Welle mit 17 mm und des Gehäuses mit 35 mm exakt gefertigt sind. Saubere Anlageflächen vermeiden Fluchtungsfehler und unterstützen eine gleichmäßige Lastverteilung auf beide Kugelreihen.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 17 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm sowie eine Gesamtbreite von 14 mm. Diese festen Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Gehäusebohrungen sowie auf Wellen mit passendem Durchmesser.
Die zweireihige Bauform nimmt radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Durch den definierten Druckwinkel der beiden Kugelreihen eignet sich das Lager zudem zur Übertragung von Momentbelastungen, was es für steife Lagerungen in kompakten Bauräumen prädestiniert.
Einreihige Lager übertragen Axialkräfte nur in einer Richtung und müssen stets gegen ein zweites Lager angestellt werden. Das zweireihige Modell vereint zwei Kugelreihen in einer festen Baueinheit. Es nimmt wechselnde Axialkräfte direkt auf und benötigt in axialer Richtung weniger Bauraum als ein Lagersatz.
Die Laufbahnen im Innen- und Außenring sind schräg gegeneinander versetzt angeordnet, sodass die Kraftwirkungslinie im Druckwinkel verläuft. Diese Geometrie sorgt dafür, dass Axialkräfte nicht rein radial umgelenkt werden, sondern schräg von einer Laufbahn zur anderen fließen, was die axiale Kraftaufnahme begünstigt.
Häufige Einsatzfelder sind kompakte Wellenlagerungen und Getriebeeinheiten im allgemeinen Maschinenbau. Überall dort, wo Wellen bei gleichzeitiger Radiallast präzise in beiden Richtungen axial geführt werden müssen, bietet die zweireihige Bauform eine montagefreundliche Lösung für Industrie und Instandhaltung.
Zweireihige Schrägkugellager reagieren empfindlich auf Schiefstellungen und Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse. Eine fehlerhafte Ausrichtung führt zu ungleichmäßiger Belastung der beiden Kugelreihen, erhöht Reibung sowie Verschleiß und kann die Lebensdauer verkürzen. Exakt gefertigte Anlageschultern unterstützen daher den ruhigen Lauf des Lagers.