INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,55 € | 29,42 € |
| 35 | 3,10 € | 27,87 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3004 -2RS-C3 von INA-Schaeffler (20x42x16 mm) nimmt kombinierte Lasten auf und schützt das Innere durch beidseitige Lippendichtungen.
Das Schrägkugellager 3004 -2RS-C3 von INA-Schaeffler ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm sowie einer Breite von 16 mm. Konstruktiv nimmt diese Bauform gleichzeitig radiale Kräfte und beidseitig axiale Belastungen auf. Die Ausführung entspricht der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1. Mit beidseitigen Lippendichtungen und einem leichten Polyamidkäfig eignet sich die Komponente für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Zweireihige Schrägkugellager kommen vor allem dort zum Einsatz, wo eine einreihige Lagerung für kombinierte Kräfte nicht ausreicht und der Bauraum in axialer Richtung begrenzt ist. Durch die Anordnung zweier Kugelreihen stützt dieses Lager Wellen ab, die neben radialen Kräften auch wechselnde Axialkräfte übertragen müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellenlagerungen mit beidseitigen Führungskräften. Die integrierten Lippendichtungen schützen das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln und unterstützen den Verbleib des Schmierstoffs im Wälzraum.
Die Nachsetzzeichen definieren spezifische Eigenschaften für Ihren Einbaufall. Das Kürzel 2RS steht für beidseitig angebrachte, berührende Lippendichtungen, die dem Eindringen von Staub und Feuchtigkeit entgegenwirken. Die Lagerluft C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft. Sie gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad sowie Einpressspannungen aus. Der geführte Polyamidkäfig reduziert das Bauteilgewicht und unterstützt einen vibrationsarmen Lauf der Wälzkörper.
Die Abmessungen betragen 20 mm Innendurchmesser, 42 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1), wodurch das Lager den gängigen Industriestandards für Standardpassungen entspricht.
C3 kennzeichnet eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte radiale Lagerluft. Beim Einpressen von Innen- und Außenring verringert sich dieses Spiel konstruktionsbedingt. Zudem dehnt sich der Wälzlagerstahl 100Cr6 bei Erwärmung aus. Die C3-Lagerluft beugt Verspannungen vor, falls im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
Das Kürzel 2RS signalisiert beidseitige, berührende Lippendichtungen. Diese Dichtlippen liegen am Innenring an und schützen das zweireihige Kugellager vor dem Eindringen fester Partikel sowie Feuchtigkeit. Zudem tragen sie dazu bei, das Schmiermittel im Lagerinneren zu halten. Durch den Dichtungskontakt eignet sich diese Bauform für mittlere Drehzahlen.
Der zulässige Einsatzbereich liegt bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad. Maßgeblich für diese Grenzwerte sind neben den Eigenschaften des Wälzlagerstahls die thermische Beständigkeit des Polyamidkäfigs sowie der Werkstoffe der Dichtlippen. Ein Betrieb innerhalb dieses Bereichs erhält die Funktion beider Komponenten aufrecht.
Einreihige Ausführungen nehmen Axialkräfte nur in einer Richtung auf und bedürfen daher häufig einer paarweisen Montage. Das zweireihige Schrägkugellager vereint zwei Kugelreihen in einer kompakten Einheit mit 16 mm Gesamtbreite. Es nimmt Radiallasten sowie wechselnde Axiallasten auf, ohne dass ein Einstellen der Lagerluft bei der Montage erforderlich ist.
Der Polyamidkäfig führt die Wälzkörper berührungsfrei auf Abstand in den Laufbahnen. Der Werkstoff zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht, Elastizität und günstige Reibungseigenschaften aus. Im Vergleich zu massiven Metallkäfigen dämpft die Kunststoffausführung Betriebsgeräusche und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf im zulässigen Temperaturbereich.