NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 4,33 € | 38,98 € |
Einreihiges Schrägkugellager 7306 B von NSK mit 30 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 40-Grad-Druckwinkel für kombinierte Belastungen in Industrieanwendungen.
Das Schrägkugellager 7306 B ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers NSK für kombinierte radiale und axiale Kräfte. Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Breite von 19 mm entspricht die Bauform standardisierten Hauptabmessungen. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Ringen Formstabilität im Dauerbetrieb. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung.
Dieses einreihige Lager nimmt Radialkräfte und Axialkräfte gleichzeitig auf, wobei axiale Belastungen konstruktionsbedingt in einer Richtung wirken müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen, bei denen rotierende Komponenten unter Axialschub geführt werden. Da das Lager in Normalausführung gefertigt ist, erfolgt der Einbau häufig paarweise in O- oder X-Anordnung mit einem Gegenlager, um wechselseitige Axialschübe im System abzufangen.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet einen Druckwinkel von 40 Grad zwischen den Berührungslinien der Kugeln und der Radialebene. Dieser steile Kontaktwinkel ist gezielt für die Aufnahme hoher Axialkräfte ausgelegt. Als offenes Lager besitzt das Bauteil keine integrierten Dichtungen. Konstrukteure binden das Lager direkt in geschmierte Gehäusekreisläufe ein und schützen die Wälzkörper über externe Dichtsysteme vor Schmutzeintrag.
Die Abmessungen betragen exakt 30 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 72 mm für den Außendurchmesser und 19 mm in der Gesamtbreite. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Maße erlauben den direkten Einbau in genormte Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze.
Der 40-Grad-Druckwinkel definiert die Kraftübertragung zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen schräg zur Radialebene. Durch den steilen Winkel ist das Lager darauf ausgelegt, hohe Axialkräfte in einer Richtung aufzunehmen. Für beidseitige Axialkräfte wird das Lager mit einem zweiten Schrägkugellager gegeneinander angestellt.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben. Sie eignen sich für Anwendungen mit Umlaufschmierung durch Öl oder Gehäusefettfüllungen, bei denen das Schmiermittel frei an Laufbahnen und Käfig zirkulieren kann. Die Abdichtung gegen Umwelteinflüsse erfolgt über die umgebende Gehäusekonstruktion.
Der zulässige Temperaturbereich reicht im Betrieb von -20 bis +150 Grad. Die Komponenten aus 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit. Bei der Auswahl ist darauf zu achten, dass auch das verwendete Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur ausgelegt ist.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Einstufung nach ABEC 1 entspricht. Es verfügt über normale Radiallagerluft. Das tatsächliche Betriebsspiel stellt sich nach dem Einbau durch die Anstellung gegen ein zweites Lager oder eine definierte Vorspannung ein.
Sowohl der Innen- als auch der Außenring bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Für die Führung der Kugeln kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz, der innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad formstabil arbeitet.
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