SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,53 € | 143,08 € |
| 20 | 15,06 € | 135,55 € |
Schrägkugellager 7214 BECBJ von SKF mit den Maßen 70x125x24 mm: einreihiges Wälzlager mit 40-Grad-Druckwinkel für kombinierte radiale und axiale Belastungen.
Das Schrägkugellager 7214 BECBJ nimmt gleichzeitig radiale Kräfte sowie einseitig wirkende axiale Belastungen auf. Die Ausführung von SKF besitzt eine Bohrung von 70 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm und eine Breite von 24 mm. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie die normale Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) unterstützen einen maßhaltigen Lauf. Als offenes Lager lässt sich die Schmierstoffversorgung gezielt in das umliegende Maschinengehäuse integrieren.
Dieses Wälzlager kommt überall dort zum Zug, wo Wellen durch kombinierte Lasten beansprucht werden. Durch den Druckwinkel von 40 Grad überträgt das Bauteil axiale Kräfte in einer definierten Richtung. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit einseitiger axialer Führung. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Für beidseitige Axialführung montieren Sie das Lagerpaar kombiniert.
Bei der Paarung in O- oder X-Anordnung weist dieser Lagertyp konstruktionsbedingt eine geringe Axialluft auf. Das erleichtert die Abstimmung des Betriebsspiels, wenn zwei einreihige Lager gegeneinander angestellt arbeiten. Da der Außenring ohne Flansch und Nut gefertigt ist, erfolgt die axiale Fixierung im Gehäuse über plane Anlaufschultern. Achten Sie bei der Konstruktion auf eine saubere Abdichtung der Umgebung, weil das offene Wälzlager selbst über keine integrierten Dichtscheiben verfügt.
Mit einem Innendurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm sowie einer Breite von 24 mm besitzt das Lager standardisierte Hauptabmessungen. Der Außenring schließt zylindrisch ohne Nut oder Flansch ab, was einen passenden Gehäusesitz erfordert.
Als Druckwinkel wird die Kraftübertragungslinie zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern bezogen auf die Radialebene bezeichnet. Ein Winkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine gesteigerte Aufnahmefähigkeit für axiale Belastungen in einer Wirkrichtung. Gleichzeitig erfordert dieser Winkel stets eine ausreichende Grundbelastung im Betrieb, um einen schlupffreien Lauf zu unterstützen.
Die Ausführung ist als offenes Schrägkugellager ohne Dicht- oder Deckscheiben gefertigt. Das Schmiermittel gelangt somit direkt an die Laufbahnen, was häufig in bauseits versorgten Gehäusen genutzt wird. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit muss bei dieser Bauform durch die umgebende Konstruktion realisiert werden.
Zwischen -20 und +150 Grad liegt der spezifizierte Betriebstemperaturbereich. Maßgeblich dafür sind die thermische Beständigkeit des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie des montierten Stahlblechkäfigs. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Anwender darauf achten, dass dieser für die im Einsatz auftretenden Betriebstemperaturen ausgelegt ist.
In O- oder X-Anordnung weist das Lagerpaar eine definierte, geringe Axialluft auf. Diese Anordnungen dienen dazu, axiale Kräfte in beiden Richtungen aufzunehmen oder die Kippsteifigkeit der Wellenlagerung zu erhöhen. Durch die Abstimmung entfällt das manuelle Nachpassen von Zwischenringen beim Zusammenbau satzweise montierter Einheiten.
Die Fertigung erfolgt nach Toleranzklasse P0/PN, die auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Normalklasse definiert standardisierte Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Für viele industrielle Anwendungen stellt dieses Toleranzniveau die passende Maßhaltigkeit dar.
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