7232  BCBM Schrägkugellager von SKF
7232  BCBM Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 7232 BCBM

Technische Daten
 
Innendurchmesser
160 mm
Außendurchmesser
290 mm
Breite
48 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
40 Grad
Anordnung
Lagerpaar hat bei O- und X-Anordnung geringe Axialluft
Temperaturbereich
-20 bis +200 °C
Gewicht
13,57 kg
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Schrägkugellager SKF 7232 BCBM
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Schrägkugellager SKF 7232 BCBM

Das einreihige Schrägkugellager 7232 BCBM von SKF (160x290x48 mm) nimmt hohe Radialkräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte über einen 40-Grad-Druckwinkel auf.

Das Schrägkugellager 7232 BCBM von SKF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Bei Abmessungen von 160 mm Bohrung, 290 mm Außendurchmesser und 48 mm Breite überträgt das Bauteil kombinierte Belastungen gezielt schräg zur Radialebene. Ausgestattet mit einem Messingkäfig eignet sich die Konstruktion für anspruchsvolle Industrieanwendungen in einem Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad Celsius. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager 7232 BCBM im Maschinenbau?

Dieses einreihige Schrägkugellager kommt vorrangig in Lagerstellen zum Einsatz, an denen gleichzeitig hohe Radiallasten und definierte einseitige Axiallasten auftreten. Durch den 40-Grad-Druckwinkel stützt das Lager axiale Führungskräfte in einer Richtung wirksam ab. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Wellenlagerungen mit hohen kombinierten Kräften. Bei paarweiser Montage in O- oder X-Anordnung ermöglicht die Ausführung zudem eine Lagerung mit geringer Axialluft zur Aufnahme beidseitiger Axialkräfte.

Welche Funktion haben der 40-Grad-Druckwinkel und der Messingkäfig?

Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht der Lagerung eine hohe axiale Tragfähigkeit für einseitig wirkende Kräfte. Gleichzeitig führt der massive Messingkäfig die Wälzkörper präzise und widersteht starken Beschleunigungen sowie thermischen Belastungen bis 200 Grad Celsius. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtung handelt, stimmen Sie das Schmiermedium und die externe Gehäuseabdichtung exakt auf Ihre Umgebungsbedingungen ab.

Welche Abmessungen weist das Schrägkugellager 7232 BCBM auf?

Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 160 mm, einen Außendurchmesser von 290 mm und eine Breite von 48 mm. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Umfangsnut aus. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen eine passgenaue Integration in entsprechende Lagergehäuse und auf maßhaltige Wellensitze.

Was bedeutet der 40-Grad-Druckwinkel bei diesem Wälzlager?

Die Gradzahl beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern gegenüber der Radialebene. Ein Druckwinkel von 40 Grad begünstigt die axiale Belastbarkeit des Schrägkugellagers. Dadurch nimmt das Lager hohe Schubkräfte in einer axialen Richtung auf, benötigt im Betrieb jedoch stets eine entsprechende Gegenführung oder Anstellung.

Warum ist ein Messingkäfig bei diesem Schrägkugellager verbaut?

Messingkäfige bieten eine hohe mechanische Festigkeit und eignen sich für anspruchsvolle Beanspruchungen. Das Material behält seine Formstabilität auch bei thermischen Spitzen innerhalb des zulässigen Bereichs von -20 bis +200 Grad Celsius. In Industrieantrieben unterstützt der Werkstoff eine zuverlässige Kugel- und Lastführung.

Wie verhält sich das Lager bei paarweiser Anordnung?

Werden zwei dieser Schrägkugellager satzweise in O- oder X-Anordnung montiert, entsteht konstruktionsbedingt eine geringe Axialluft. Diese gezielte Abstimmung ermöglicht eine definierte Führung der Welle in beide Axialrichtungen, ohne dass Passscheiben zur Spieleinstellung erforderlich werden. Die gewählte Anordnung richtet sich nach der geforderten Stützweite des Systems.

Worauf ist bei der offenen Bauform ohne Dichtscheiben zu achten?

Offene Lager besitzen keinen integrierten Schutz gegen Schmutzpartikel sowie Feuchtigkeit und enthalten keine werkseitige Fettfüllung. Anwender müssen daher eine externe Gehäusedichtung vorsehen sowie die kontinuierliche Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl einrichten. Diese Bauweise erlaubt die freie Schmierstoffwahl passend zur Betriebstemperatur.

Welche Genauigkeit bietet die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1?

Diese Klasse entspricht der normalen Standardtoleranz für Industrie-Wälzlager hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Sie deckt die Anforderungen des klassischen Maschinen- und Getriebebaus ab. Exakt bearbeitete Lagersitze auf Welle und Gehäuse tragen zur planmäßigen Funktion und Rundlaufgenauigkeit im laufenden Betrieb bei.

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