FAG
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| 30 | 5,46 € | 49,05 € |
Zweireihiges Schrägkugellager 3304 -BD-XL-2Z-C3 von FAG mit 20 mm Bohrung, 2Z-Deckscheiben und C3-Lagerluft für kombinierte radiale und axiale Belastungen.
Das Schrägkugellager 3304 -BD-XL-2Z-C3 von FAG Wälzlager ist als zweireihiges Wälzlager mit einem Druckwinkel von 30 Grad ausgeführt. Es besitzt die Hauptabmessungen 20 mm Bohrungsdurchmesser, 52 mm Außendurchmesser und 22,2 mm Breite. Durch den inneren Aufbau nimmt dieses Lager radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Ringen und Wälzkörpern eine hohe Formstabilität für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Dieses zweireihige Lager kommt dort zum Einsatz, wo starre Wellenführungen und die gleichzeitige Aufnahme von Radial- und Axialkräften gefordert sind. Typische Anwendungen finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Konstruktionen mit kombinierten Belastungsrichtungen. Gegenüber zwei gepaarten einreihigen Lagern spart die zweireihige Bauform axialen Bauraum ein. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ermöglicht den Betrieb unter wechselnden thermischen Bedingungen.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte radiale Lagerluft hin. Dieses zusätzliche Radialspiel dient dem Ausgleich von Maßänderungen, wenn Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse gewählt werden. Zudem erfüllt das Lager die Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3, was für engere Lauf- und Maßtoleranzen steht. Zwei nichtschleifende Deckscheiben (2Z) schützen den Innenraum vor Schmutzpartikeln, während der Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand hält.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Gesamtbreite von 22,2 mm auf. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Damit eignet sich das Bauteil für Konstruktionen, die auf diese Einbaumaße abgestimmt sind.
Das Kürzel C3 steht für eine radial vergrößerte Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser Spielraum trägt dazu bei, ein Verspannen des Lagers zu vermeiden, falls im Betrieb Wärmeausdehnungen der Welle auftreten oder stramme Passungssitze das radiale Spiel verringern. Dadurch bleibt die Leichtgängigkeit auch bei Erwärmung erhalten.
Die Kennzeichnung 2Z bezeichnet beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Blech. Diese Scheiben bilden einen berührungsfreien Dichtspalt, wodurch keine zusätzliche Reibung entsteht und hohe Drehzahlen möglich bleiben. Sie halten Schmutzpartikel und Fremdkörper vom Inneren des Wälzlagers fern.
Der Nenndruckwinkel von 30 Grad bestimmt die Wirklinie der übertragenen Kräfte zwischen den Laufbahnen und den Kugeln. Durch diesen Winkel überträgt das zweireihige Lager Axialkräfte in beiden Richtungen und sorgt gleichzeitig für Steifigkeit bei auftretenden Momentbelastungen.
Ausgelegt ist das Bauteil für eine Betriebstemperatur von -30 bis +120 Grad Celsius. Die Maßhaltigkeit der Wälzkörper und Lagerringe aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig sind auf dieses thermische Spektrum abgestimmt und unterstützen den Einsatz in entsprechenden industriellen Umgebungen.
Einreihige Ausführungen können Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen und erfordern meist ein zweites, gegengestelltes Lager. Das zweireihige Schrägkugellager entspricht funktionell zwei einreihigen Lagern in O-Anordnung. Es nimmt axiale Kräfte in beide Richtungen auf und benötigt weniger axialen Bauraum als zwei Einzellager.
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