FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,63 € | 202,00 € |
| 5 | 21,26 € | 191,37 € |
Das Schrägkugellager 7218 -B-MP von FAG stützt mit den Hauptmaßen 90x160x30 mm und 40-Grad-Druckwinkel hohe radiale und einseitig axiale Belastungen ab.
Das Schrägkugellager 7218 -B-MP von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Kräfte. Die Baueinheit aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) besitzt eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 30 mm. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft. Industrieanwendungen mit rotierenden Wellen nutzen diese Bauform zur präzisen Wellenführung.
Dieses einreihige Lager stützt radiale Lasten sowie axiale Lasten in einer Richtung ab. Wellenlagerungen mit kombinierten Beanspruchungen bilden das primäre Einsatzfeld. Die asymmetrischen Schultern an den Lagerringen leiten die Kräfte schräg zur Radialebene über die Laufbahnen weiter.
Für eine beidseitige axiale Führung wird das Lager im System üblicherweise gegen ein zweites Lager spiegelbildlich angestellt. Auf diese Weise lässt sich das erforderliche Betriebsspiel oder eine definierte Lagervorspannung gezielt einrichten.
Die Kennzeichnung B signalisiert einen Druckwinkel von 40 Grad. Diese Geometrie ermöglicht eine gesteigerte axiale Lastaufnahme im Vergleich zu Varianten mit kleineren Druckwinkeln. Der Messingkäfig (Nachsetzzeichen MP) führt die Wälzkörper präzise und bleibt auch bei starken Schwingungen formstabil.
Als offenes Wälzlager ohne Dichtelemente ist das Produkt für den Einsatz in geschlossenen, extern abgedichteten Gehäusen vorgesehen. Der Betriebsbereich deckt Temperaturen von -20 bis +150 Grad ab.
Die genormten Hauptmaße betragen 90 mm Innendurchmesser (Bohrung), 160 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite. Der Außenring ist in Standardausführung gefertigt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Maße definieren den erforderlichen Bauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung.
Der Druckwinkel beschreibt die Wirkungslinie der Kontaktkräfte zwischen Kugel und Laufbahn gegenüber der Radialebene. Ein Nennwinkel von 40 Grad (Kennung B) befähigt das Lager zur Aufnahme besonders hoher axialer Lasten in einer Richtung, während gleichzeitig radiale Kräfte aufgenommen werden können.
Die Kennzeichnung MP steht für einen Messingkäfig. Messing zeichnet sich durch vorteilhafte Gleiteigenschaften und thermische Beständigkeit aus. Gegenüber Standardblechkäfigen bietet diese Ausführung zusätzliche Stabilität bei Stoßbelastungen, raschen Drehzahländerungen oder anspruchsvollen Schmierbedingungen.
Die offene Ausführung ohne schleifende Dichtscheiben erlaubt eine freie Zirkulation von Gehäuseschmierstoffen wie Öl oder Fett. Sie minimiert das lagerinterne Reibmoment und unterstützt den Einsatz im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt dabei über externe Gehäusedichtungen.
Einreihige Schrägkugellager nehmen axiale Kräfte nur aus einer Wirkrichtung auf. Sollen beide Axialrichtungen geführt werden, montieren Anwender ein zweites Schrägkugellager in O- oder X-Anordnung auf derselben Welle. Dieses Gegenlager stützt die entgegengesetzte Axiallast ab und stabilisiert die gesamte Baugruppe.
Dieses Lager wird in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN gefertigt, was international der Einstufung ABEC 1 entspricht. Es verfügt über normale Radiallagerluft. Diese Präzisionsklasse erfüllt die Standardanforderungen im industriellen Maschinenbau und ermöglicht einen passgenauen Einbau.
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