FAG
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| 30 | 7,39 € | 66,53 € |
Das Schrägkugellager 3307 -BD-XL-2Z-TVH-C3 von FAG nimmt mit 35 mm Bohrung kombinierte Radial- und beidseitige Axiallasten auf engem Bauraum auf.
Das Schrägkugellager 3307 -BD-XL-2Z-TVH-C3 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Maßen 35 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 34,9 mm Breite. Durch den Druckwinkel von 30 Grad überträgt die Baueinheit radiale Kräfte sowie beidseitig wirkende Axialkräfte. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3 für präzise Wellenführungen. Zwei berührungslose Blechdeckscheiben schützen das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln, während der Polyamidkäfig für einen leisen Lauf sorgt.
Dieses zweireihige Schrägkugellager eignet sich vor allem für Lagerungsfälle, bei denen wechselnde Axialkräfte zusammen mit Radialkräften auf schmalem Bauraum wirken. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Wellenlagerungen mit beidseitiger axialer Führung. Das Lager stützt Bauteile axial in beide Richtungen ab und ersetzt damit oft zwei separat anzustellende einreihige Lagerstellen.
Die Ausführung ohne Nut am Außenring erleichtert die Montage im Gehäuse und bietet eine symmetrische Tragfähigkeit in beiden axialen Belastungsrichtungen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum gleicht betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungssitze aus, damit die Wälzkörper frei abrollen. Der Polyamidkäfig (TVH) führt die Kugeln geräuscharm und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab. Die beidseitigen 2Z-Deckscheiben halten feste Fremdkörper fern, ohne zusätzlichen Drehwiderstand zu erzeugen.
Das zweireihige Lager weist eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 34,9 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Durch diese Maße beansprucht die Einheit weniger axialen Einbauraum als zwei nebeneinander montierte einreihige Lager gleicher Tragfähigkeit.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser vergrößerte interne Spielraum verhindert, dass sich das Wälzlager bei betriebsbedingter Erwärmung oder durch stramme Wellen- und Gehäusesitze verspannt. Das trägt zu einem leichten Lauf bei thermischen Differenzen zwischen Innen- und Außenring bei.
Die Kennzeichnung 2Z verweist auf beidseitig montierte Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Scheiben bilden eine berührungslose Spaltdichtung zum Innenring. Sie halten feste Schmutzpartikel und Staub vom Lagerinneren fern, ohne Reibungswärme zu erzeugen. Für Umgebungen mit direktem Spritzwasserkontakt kommen in der Regel berührende Dichtungen zum Einsatz.
Der Nenndruckwinkel von 30 Grad legt die Wirklinie fest, über welche die Kräfte zwischen Laufbahnen und Kugeln übertragen werden. Durch die Schrägstellung nimmt das Lager neben Radialkräften auch hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Dieser Winkel verleiht der Lagerung eine definierte Steifigkeit gegenüber axialen Verschiebungen.
Der integrierte Polyamidkäfig (TVH) ist für Dauertemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Polyamid dämpft Vibrationen und reduziert die Reibung zwischen den Kugeln. Liegen die Einsatztemperaturen in Ihrer Anlage dauerhaft über +120 Grad, sollten Varianten mit Messing- oder Stahlblechkäfig gewählt werden.
Diese Angabe steht für eine gesteigerte Maß-, Form- und Laufgenauigkeit im Vergleich zur normalen Standardtoleranz. Bauteile mit P6 bzw. ABEC 3 weisen geringere Toleranzbreiten bei Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf auf. Dies unterstützt einen ruhigen Lauf bei erhöhten Drehzahlen und präzise geführten Wellen.
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