NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 6,71 € | 60,31 € |
Das Schrägkugellager 3209 C3 von NSK kombiniert eine zweireihige Bauweise (45x85x30,2 mm) mit erhöhter C3-Lagerluft für kombinierte Belastungen bei thermischer Ausdehnung.
Das Schrägkugellager 3209 C3 ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit den Hauptabmessungen 45 mm Bohrung, 85 mm Außendurchmesser und 30,2 mm Breite nimmt diese Baueinheit von NSK gleichzeitig hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig. Durch die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen lässt sich das Lager direkt in bestehende Schmiersysteme integrieren.
Zweireihige Schrägkugellager dieser Ausführung kommen zum Einsatz, wenn Wellen kombinierten Radial- und Axiallasten bei begrenztem axialem Bauraum ausgesetzt sind. Durch die starre Lagerung zweier Kugelreihen stützt das Bauteil zudem Kippmomente ab. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben, Pumpen oder industriellen Antriebseinheiten. Da das Lager beidseitig offen ist, eignet es sich primär für geschlossene Gehäuse mit Ölbad- oder Zentralschmierung im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung hin. Diese zusätzliche Lagerluft gleicht Maßänderungen aus, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen die Laufbahnen verengen. So bleibt die nötige Beweglichkeit der Wälzkörper bei Betriebstemperaturen bis zu +150 Grad Celsius erhalten. Bei der Konstruktion ist eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen, da dieses offene Lager ohne eigene Dichtelemente gefertigt ist.
Die Abmessungen betragen 45 mm Innendurchmesser, 85 mm Außendurchmesser und 30,2 mm Breite. Mit diesen Maßen ist die zweireihige Baueinheit auf entsprechende Gehäusesitze und Wellen abgestimmt. Die Fertigung erfolgt in der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft über dem normalen Bereich. Dadurch bleibt ausreichend Betriebsspiel erhalten, falls sich die Welle während des Betriebs stärker erwärmt als das Gehäuse. Bei festen Passungssitzen wirkt das zusätzliche Lagerspiel einem Verspannen der Wälzkörper entgegen.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch das Schmiermittel ungehindert die Laufbahnen umspülen kann. Diese Bauweise reduziert die innere Reibung und begünstigt den Einsatz in ölgeschmierten Baugruppen wie Getrieben. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt dabei vollständig über externe Gehäusedichtungen der umgebenden Konstruktion.
Ein zweireihiges Schrägkugellager nimmt neben hohen Radialkräften auch beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Die winklige Anordnung beider Kugelreihen wirkt vergleichbar mit zwei gegeneinander montierten Einzellagern in O-Anordnung. Diese Geometrie sorgt für eine hohe Steifigkeit und ermöglicht die Abstützung von Kippmomenten bei geringem Platzbedarf.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der integrierte Stahlblechkäfig und das Material 100Cr6 bleiben innerhalb dieses Fensters formstabil. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen der Lagerstelle geeignet ist.
Sowohl Innen- als auch Außenring und die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Chromstahl bietet hohe Druckfestigkeit und Formstabilität unter Dauerlast. Die Führung der Kugeln übernimmt ein Stahlblechkäfig, der sich durch geringes Gewicht und vibrationsarme Laufeigenschaften im Normalbetrieb auszeichnet.
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