FAG
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Das Schrägkugellager 7236 -B-MP von FAG Wälzlager kombiniert die Maße 180x320x52 mm mit einem Messingkäfig und 40 Grad Druckwinkel für kombinierte Belastungen.
Das einreihige Schrägkugellager 7236 -B-MP von FAG Wälzlager ist als offenes Lager für kombinierte Radial- und einseitig wirkende Axiallasten ausgelegt. Durch die speziell geneigten Laufbahnen im Innen- und Außenring überträgt das Bauteil auftretende Kräfte unter einem definierten Winkel. Gefertigt aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), bleibt die Ausführung im gesamten Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad formstabil und einsatzfähig.
Dieses Lager nimmt gleichzeitig radiale Kräfte und ausgeprägte Axialkräfte in einer Wirkrichtung auf. Durch den Druckwinkel von 40 Grad stützt die Konstruktion axiale Belastungen wirksam ab. Typische Einsatzbereiche finden sich in Wälzlageranordnungen mit einseitig vorherrschenden Axialkräften und präziser Wellenführung. Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtungen handelt, lässt sich die Schmiermittelversorgung direkt über den Schmierkreislauf der umgebenden Gehäusekonstruktion realisieren.
Der Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise und toleriert auch thermische Belastungen im zulässigen Bereich bis +200 Grad. Die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) definiert die Standard-Maßhaltigkeit für Passungen auf 180 mm Wellen sowie in Gehäusebohrungen mit 320 mm Durchmesser. In Kombination mit normaler Radiallagerluft unterstützt die Bauform eine kontrollierte Einstellung des Betriebsspiels bei paarweisem Einbau.
Als einreihiges Schrägkugellager mit einem Druckwinkel von 40 Grad und Messingkäfig verfügt diese Ausführung über die Hauptabmessungen 180 mm Bohrung, 320 mm Außendurchmesser sowie 52 mm Breite. Als Werkstoff dient klassischer Wälzlagerstahl 100Cr6.
Die Konstruktion nimmt Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer Wirkrichtung auf. Durch den Druckwinkel von 40 Grad liegt der funktionale Schwerpunkt auf der Übertragung hoher axialer Führungskräfte in Kombination mit radialer Tragwirkung.
Für dieses Lager gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad. Dadurch bleibt das Bauteil sowohl bei tiefen Anlauftemperaturen als auch bei erhöhter Betriebswärme maßstabil und funktionstüchtig.
Offene Wälzlager besitzen keine werkseitigen Dichtscheiben. Diese Bauform ermöglicht eine ungehinderte Zufuhr von Schmierstoffen über externe Schmiersysteme im Maschineninnenraum und verursacht ein geringeres Reibmoment als berührend dichtende Varianten.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Wirkungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln zu den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad begünstigt vor allem die Aufnahme hoher Axialkräfte im Verhältnis zur Radiallast.
Diese Klassifizierung entspricht der regulären Standard-Toleranz nach Industrienorm. Sie definiert Grenzabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf, um den passgenauen Einbau auf genormten Wellen und in entsprechenden Gehäusen zu erleichtern.
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